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Stadt Offenbach

Stadt veröffentlicht Arbeitgebermarke und startet Kampagne, um neue Fachkräfte zu gewinnen

03.11.2022

Mit einer neuen Arbeitgebermarke sowie der passenden Personalmarketingkampagne wirbt die Stadt Offenbach ab sofort um Fachkräfte. „Das Besondere an dieser Kampagne ist: Sie stellt die Stadt als Arbeitgeberin so dar, wie sie in den Augen ihrer Mitarbeitenden ist. Sie haben aktiv daran mitgearbeitet, alle Eigenschaften herauszustellen, die die Stadtverwaltung zu einem attraktiven Arbeitsplatz machen“, erläuterte Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke bei der Vorstellung des neuen Ansatzes, um qualifiziertes Personal für die Verwaltung zu finden.

Authentische Botschaften stehen im Mittelpunkt dieser Kampagne, mit der die Stadtverwaltung für eine Ausbildung oder Einstellung wirbt. Viele Menschen wissen bereits um die Vorteile, die der öffentliche Dienst bietet: Sicherheit, faires Gehalt, flexible Arbeitszeiten, eine gute Work-Life-Balance und vielfältige Arbeitsbereiche. Doch in Zeiten des Fachkräftemangels und demografischen Wandels braucht es mehr, um neue Mitarbeitende zu gewinnen – und bestehende zu halten. Um authentisch, einheitlich und öffentlichkeitswirksam als Arbeitgeberin auftreten zu können, entstand zunächst im vergangenen Jahr in der Stadtverwaltung Offenbach eine Arbeitgebermarke. Sie wurde in einem Beteiligungsprozess durch Fokusgruppen, Umfragen und Workshops gemeinsam mit den über 1300 Mitarbeitenden entwickelt: „Damit unsere Arbeitgebermarke nicht nur ein schöner Anstrich ist, sondern auch eine gewisse Glaubwürdigkeit besitzt, haben wir von Beginn an diejenigen in den Entwicklungsprozess eingebunden, die am besten über die Stadt als Arbeitgeberin Bescheid wissen – unsere derzeitigen Mitarbeitenden. Das war mir sehr wichtig“, betonte Schwenke in seiner Funktion als Oberbürgermeister und Personaldezernent. „So haben wir wertvolle Einblicke darüber bekommen, was sie bei der Stadt begeistert und wo es noch Luft nach oben gibt. An diesen Handlungsfeldern arbeiten wir nun“, ergänzte der Leiter des Personalamts, Thomas Heberer.

Schnell wurde klar: Es gibt einen bislang unausgesprochenen Wertekompass, mit dem sich Mitarbeitende identifizieren und der dazu führt, dass sie gerne für die Stadt Offenbach arbeiten – und diese trotzen überraschenderweise den Klischees rund um Stadtverwaltungen“, so Heberer weiter: „Neben einer sinnstiftenden Tätigkeit schätzen die Mitarbeitenden vor allem die kurzen Wege in der Zusammenarbeit, genießen den großen Entscheidungsspielraum und die Tatsache, dass Ideen einzubringen nicht nur gewünscht, sondern Mut für intelligente Lösungen in einer angespannten Haushaltssituation gern gesehen ist.“ Kurzum: „Als Arbeitgeberin ist die Stadt echt engagiert, vielfältig offen, sicher flexibel und pragmatisch bürokratisch“, sagte OB Schwenke und zählte damit die vier Attribute auf, die die Arbeitgebermarke prägen.

Der oberste Dienstherr verdeutlichte den besonderen Stellenwert, bei der Stadt Offenbach zu arbeiten: „Die Haltung der Offenheit für Offenbach ist bei uns im Haus absolut spürbar, an jeder Ecke werden Dinge möglich gemacht und unsere Mitarbeitenden entwickeln eine unheimliche Motivation bei der Mitgestaltung der Zukunft unserer Stadt. Das möchten wir auch nach außen sichtbar machen, denn wir können mit Überzeugung sagen, dass wir eine attraktive Arbeitgeberin sind“, so Schwenke. Diesem Vorsatz wird sogleich mit Taten begegnet, denn in diesem November startet eine erste große Kommunikationskampagne: Neben internen Maßnahmen setzt die Stadt auf öffentliche Aufmerksamkeit. Auf zahlreichen Plakate und Bannern wirbt die Stadt im eigenen Stadtgebiet und auch in der direkten Nachbarstadt Frankfurt um Aufmerksamkeit und Interesse. Auch im Stadion am Bieberer Berg ziert die Arbeitgebermarke diverse Werbeträger, im städtischen Internetportal wurde der Job- und Karrierebereich umfassend überarbeitet und auch auf den Sozialen Medien wird die Kampagne sichtbar.

„Die Botschaften und das Design sind selbstbewusst, machen neugierig auf mehr und tragen unsere Stadt in jedem Pixel: Die genutzte Schrift ist 1927 vom Offenbacher Designer Rudolf Koch entwickelt und 2013 für ein Jahrbuch der Hochschule für Gestaltung von Marc Schütz erneuert worden. Für unsere Arbeitgebermarke war uns wichtig, die Stadtverwaltung nicht ohne ihre Stadt zu denken“, erklärte die Projektleiterin Lara Reichwein. „Um Offenbach weiter voranzubringen braucht es engagierte Menschen, die offen sind, sich einbringen möchten – und im besten Falle ein Herz für die Stadt mitbringen und etwas zur Gesellschaft beitragen möchten“, so Reichwein. Neue Kolleginnen und Kollegen werden als Auszubildende oder Studierende, als Verwaltungsfachpersonal – und vor allem im Quereinstieg aus der Privatwirtschaft in Bereichen wie Ingenieurswesen, Soziales, Architektur, IT oder Wirtschaft –gesucht.

„In Offenbach tut sich was – und um für diese positive Entwicklung weiterhin tolle Mitarbeitende zu finden, muss man sich aktiv um diese bemühen. Dies intensivieren wir nun mit Hilfe der Arbeitgebermarke fortlaufend und füllen sie mit Leben. Ich freue mich ganz persönlich, wenn sich Menschen für eine Aufgabe bei uns begeistern, die die Stadt bislang nicht auf dem Schirm hatte“, unterstrich Oberbürgermeister Schwenke und lud dazu ein, Teil der Stadtverwaltung zu werden, „die mit Leidenschaft für Offenbach Großes bewegt“.

Mehr über die Arbeitgeberin Stadt Offenbach: www.offenbach.de/karriere.

Direkt zu den freien Stellen geht es via www.offenbach.de/jobs.

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