Sprungmarken
Suche
Suche

Für die Stadt Offenbach am Main ist zum nächstmöglichen Termin die direkt dem Oberbürgermeister unterstellte

Stabsstelle Digitalisierung (m/w/d)

zu besetzen.

Die Digitalisierung ist ein technisch und ökonomisch getriebener, durch die Corona-Pandemie nochmals verstärkter globaler Megatrend, der fast alle Lebensbereiche der Menschen weltweit verändert und Bestandteil einer integrierten Stadtentwicklung für die Stadt Offenbach am Main sein muss. Einkaufen, Behördendienstleistungen, Bezahlen, Mobilität, Partizipation – vieles funktioniert auf andere Weise als vor fünf Jahren und wird in wieder fünf Jahren nochmal ganz anders funktionieren. Auf diese Veränderungen muss sich die Stadt Offenbach einstellen, um die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen und die Nachteile abzumildern.

 

Inhaltlich soll die digitale Transformation der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe (einschließlich der Eigenbetriebe) sieben Ziele erreichen:

 

  • Für alle Bürgerinnen und Bürger einfachere, digitale Zugänge zur Stadtverwaltung, zu den städtischen Gesellschaften und den Eigenbetrieben eröffnen,
  • interne Prozesse von Stadtverwaltung, städtischen Gesellschaften und Eigenbetrieben mittels Einsatz neuer technischer Möglichkeiten vereinfachen und wirtschaftlich optimieren,
  • finanzielle und wirtschaftliche Vorteile für Offenbach bringen,
  • für alle Bürgerinnen und Bürger einfachere Zugänge zu wirtschaftlichem Erfolg ermöglichen,
  • in ihrer Ausgestaltung einer technisch bedingten sozialen Segregation entgegenwirken,
  • ressourcenschonend und nachhaltig erfolgen,
  • die Datensicherheit, den Datenschutz sowie gesetzliche Vorgaben wahren.

Ihre Aufgabenschwerpunkte:

AG Digitalisierung

Übernahme der inhaltlichen und organisatorischen Leitung der AG Digitalisierung, die mit Führungskräften der Stadtverwaltung Offenbach, der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) und der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) besetzt ist.

In Zusammenarbeit mit der AG Digitalisierung soll für Offenbach ein konkreter Aktionsplan mit dem vorläufigen Arbeitstitel „Offenbach wird 4.0“ entwickelt werden.

Die inhaltliche Vorgabe für den Aktionsplan sind die sieben oben genannten Ziele. Hier werden für Offenbach insbesondere sechs Handlungsfelder gesehen, zu denen der AG Digitalisierung bereits Arbeitspakete aufgetragen sind:

 

  • E-Government und digitale Verwaltung
  • Bildung und Kultur
  • Wirtschaft
  • Integrierte Stadtentwicklung und Städtebau
  • Mobilität und Verkehrswende
  • Energie und Umwelt

 

Strategieentwicklung (Smart-City-Strategie)

  • Entwicklung und Steuerung einer „Smart City – Strategie“ für die Stadtverwaltung und die Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe (einschließlich der Eigenbetriebe) mit konkret abzuarbeitenden Punkten in unterschiedlichen Zeithorizonten (wo steht OF in 1 / 3 / 5 Jahren?)
  • Umsetzung des Projektes „Offenbach Open“ aus dem Zukunftskonzept Innenstadt
  • Entwicklung einer Big Data/Open Data Strategie – Im Rahmen der Daseinsvorsorge, insbesondere aber zur Entwicklung neuer „Geschäftsmodelle“ für die Stadt Offenbach
  • Konzeption, Vorbereitung, Durchführung und Evaluation von Dialogangeboten an Bürgerschaft und Wirtschaft

Zentrale Koordination aller stadtweiten Digitalisierungsprojekte

  • Anstoß, zentrale Koordination, Steuerung und Bewertung aller stadtweiten Digitalisierungsprojekte bzw. strategische Mitwirkung an Kooperationsprojekten zur Digitalisierung in der Stadt Offenbach und der Region Rhein-Main („Smart City“ / „Human Lab“ / „Smartsphere“) in den unterschiedlichen Zeithorizonten
  • Enge Verzahnung mit den Digitalisierungsprojekten auch der EVO bzw. Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten/Projekte in den o. g. Handlungsfeldern zur Nutzung von Synergien/Vermeidung von Doppelarbeiten
  • Enge Zusammenarbeit mit allen Digitalisierungsbeauftragten in Offenbach, in der Stadtverwaltung, im Konzern, aber auch in der IHK und der Handwerkskammer, in Einzelunternehmen, Initiativen und wissenschaftlichen Einrichtungen
  • Unterstützung bei der Klärung von notwendigen technischen, organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen zur Digitalisierung zur Sicherstellung der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) bis 2022/23
  • Beratung der Führungskräfte und Mitarbeitenden in den jeweiligen Organisationseinheiten
  • Etablierung neuer Kooperationsformen und Arbeitsweisen sowie Überprüfung interner und externer Prozesse zur Umsetzung von Strategien und Projekten in den o. g. sechs Handlungsfeldern
  • Regelmäßige Evaluation des Digitalisierungsstands der o. g. Handlungsfelder mit geeignetem Berichtswesen für Politik und Leitungsebene

Best-Practice-Beispiele und Fördermittelakquise

  • Teilnahme an Arbeitsgruppen und Treffen auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene in den o. g. Handlungsfeldern, Besuch von bundesweiten Kongressen und Fachtagungen, Kontakt und Austausch mit anderen Kommunen, Benchmark- und Best Practice-Evaluationen
  • Beobachtung der Förderlandschaft. Bewerbung um / Teilnahme an Förderprogrammen der EU, des Bundes, des Landes und ggf. anderer Fördergeber in den o. g. Handlungsfeldern
  • Akquise von Fördergeldern – wobei für die Umsetzung von Projekten je nach Thema auch Fachämter / einzelne städtische Gesellschaften / Eigenbetriebe die Verantwortung bekommen können

Sie bringen mit:

  • Ein Studium in den Bereichen Verwaltungsmanagement, BWL, Sozialwissenschaften, Psychologie, Kommunikation, in Verbindung mit einer Qualifizierung im Bereich Projektmanagement und umfangreichen, praktischen wie theoretischen IT-Kenntnissen sowie digital-strategischem Denken
  • Mehrjährige Berufserfahrung im Bereich der inhaltlichen und organisatorischen Steuerung eines Querschnittsbereichs, erfolgreicher Aufbau von neuen Geschäftsfeldern mit sehr vielen Beteiligten und vielfältigen und umfangreichen Schnittstellen
  • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, auch mit Führungskräften und Entscheiderinnen und Entscheidern, Konfliktmanagementkompetenz, Moderationserfahrung mit Großgruppen, Verhandlungsgeschick, Überzeugungs- und Argumentationsfähigkeit, Authentizität
  • Erfahrung im Verwaltungshandeln

Wir bieten Ihnen:

  • Eine Vollzeitstelle, die grundsätzlich auch teilbar ist
  • Eine qualifizierte Einarbeitung mit individueller Unterstützung
  • Individuelle und fachliche Fort- und Weiterbildung
  • Unterstützung durch eine Assistenzkraft, die der Stabsstelle zugeordnet ist
  • Ein Einstiegsgehalt ab 70.000,00 € jährlich bzw. Bezahlung nach der Entgeltgruppe 14 des Tarifvertrags des Öffentlichen Dienstes
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Ein sehr günstiges Jobticket für das gesamte RMV-Gebiet
  • Unterstützung bei der Wohnungssuche
  • Einen Platz für Ihr/e Kind/er in einer der städtischen Kindertagesstätten

Frauen werden laut Frauenförder- und Gleichstellungsplan in dieser Entgelt-/Besoldungsgruppe bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt. Daher sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht.

 

Wir legen Wert auf soziale Kompetenz, insbesondere im interkulturellen Bereich. Über Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund würden wir uns u. a. in diesem Zusammenhang sehr freuen.

 

Schwerbehinderte Menschen im Sinne des § 151 SGB IX werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

 

Ihr Kontakt zu uns

Telefonische Auskünfte erteilt Herr Hadler unter Tel. 069/8065-2300

 

Wir verweisen auf die Informationen zur Datenverarbeitung gemäß Art. 13 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Bewerbungsverfahren. Diese finden Sie auf unserer Homepage unter Rathaus & Service / Stellenangebote.

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 25.09.2020 unter Angabe der Kennziffer 20106 per E-Mail an

bewerbung-stabsstelleoffenbachde