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Bürgerbüro
© Stadt Offenbach
108.801 Kundenkontakte im Jahr 2018: das Bürgerbüro bleibt die am häufigsten frequentierte Anlaufstelle der Stadtverwaltung. Seit dem Umzug in die Kaiserstraße ist mit 24.301 Terminkunden bis zum Jahresende die Kundenzahl am neuen Standort in der Kaiserstraße um rund 20 Prozent gestiegen.

„Ziel erreicht“ freut sich Bürgermeister Peter Freier. Die zusätzlichen Beraterplätze (30 statt bislang 24, drei zusätzliche Thekenplätze und ein separates Büro für Kfz-Großkunden) machen sich wie geplant bemerkbar. „Der November war mit 11.101 Terminkunden ein neuer Rekordmonat und die durchschnittlichen Wartezeiten sind mit etwas über 8 Minuten auch absolut im Rahmen“ sagt Amtsleiterin Martina Fuchs.

Am häufigsten nachgefragt werden Melde- und Passangelegenheiten (rund 74.000 Kunden), gefolgt von Kfz-Zulassungen (rund 24.000 Kunden) und Führerscheinen (rund 10.000 Kunden). Für Autohäuser und Zulassungsdienste wurden 2018 insgesamt rund 13.500 Vorgänge bearbeitet.

Außerdem wurden 2018 rund 14.000 Anfragen per E-Mail bearbeitet und das Service-Center der 115 in Frankfurt hat für das Offenbacher Bürgerbüro 30.127 Anrufe abgewickelt.

Aber auch außerhalb der öffentlichkeitswirksamen Kundenberatung kann sich die Leistung des Bürgerbüros sehen lassen. Hier wurden 2018 insgesamt 190.288 Vorgänge bearbeitet. Einen Schwerpunkt in diesem Bereich stellt die digitale Kommunikation mit anderen Behörden dar. Allein durch sogenannte XMeld-Nachrichten entstanden rund 56.000 Bearbeitungsfälle die sicherstellen, dass zum Beispiel Steueridentifikationsnummern bereitgestellt und Umzüge an andere Behörden übermittelt werden. „Das ist Arbeit, die der Kunde gar nicht sieht, von der die Offenbacher aber in vielerlei Hinsicht profitieren“ macht Freier deutlich und würdigt damit die Leistung und das Engagement der insgesamt 67 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In der umgebauten Messehalle hat sich der Betrieb nach dem Umzug schnell eingespielt und funktioniert seit Oktober reibungslos. Peter Freier ist überzeugt, dass die Entscheidung für den neuen Standort richtig war und sowohl für die Einwohner Offenbachs als auch für das eingesetzte Personal deutliche Verbesserungen gebracht hat. „Die Resonanz der Kunden ist sehr gut und auch andere Kommunen zeigen erhebliches Interesse am Offenbacher Bürgerbüro“ sagt Freier. Dabei betont er, dass nicht nur das außergewöhnlich repräsentative Kaiserpalais, sondern insbesondere die Organisation und Konzeption Beachtung findet. Anfragen zum Beispiel zum Offenbacher Terminsystem kommen aus vielen größeren Städten Deutschlands, aber insbesondere auch das professionelle Ausbildungs- und Personalentwicklungsprogramm für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stößt bei vielen Kommunen auf Interesse.

Ausruhen können sich die Verantwortlichen allerdings trotz aller Erfolgsmeldungen auch 2019 nicht. „Wir arbeiten an verschiedenen Projekten mit dem Schwerpunkt auf zusätzlichen Online-Angeboten für unsere Kunden“, geben Bürgermeister und Amtsleiterin einen Ausblick auf anstehende Neuerungen. Die Kfz-Zulassung soll bis zum Ende des Jahres onlinefähig sein und auch Meldebescheinigungen und weitere Dienstleistungen aus dem Meldebereich sind in Vorbereitung. Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verlangt, dass bis Ende 2022 alle Dienstleistungen auch online angeboten werden müssen.

Offenbach am Main, 13. Februar 2019