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Die Nachfrage nach Online-Dienstleistungen steigt in diesen Tagen stark an. Damit alle Offenbacherinnen und Offenbacher die Funktionen des Personalausweises und des elektronischen Aufenthaltstitels für staatliche Dienstleistungen nutzen können, muss die „eID-Funktion“ (also die Möglichkeit, sich elektronisch ausweisen zu können) freigeschaltet und eine PIN gesetzt sein. Zudem ist es notwendig, dass das Smartphone die Nutzung der App „AusweisApp“ technisch unterstützt (NFC-Chip).
Da viele Menschen die PIN zwar beim Abholen gesetzt, die Funktion aber bislang nicht genutzt haben, ist die PIN oft nicht mehr in Erinnerung. Um in diesen Fällen die Nutzung von Online-Dienstleistungen zu ermöglichen, bietet das Bürgerbüro in Abstimmung mit dem Ausländeramt dafür ab der kommenden Woche im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten gesonderte Termine im Bürgerbüro an.

Service nur nach Online-Terminvereinbarung

„Wir bitten um Verständnis, dass wir diesen Service aufgrund der aktuellen Beschränkungen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung anbieten können, da wir sonst die Regelungen zum „Abstand halten“ und zur Vermeidung unnötiger Kontakte nicht einhalten können“, sagt Amtsleiterin Martina Fuchs. Termine können online vereinbart werden. „Bitte nutzen Sie die online-Terminvereinbarung bevorzugt. Die telefonischen Kapazitäten sind aufgrund der Vielzahl anderer Anfragen massiv belastet und sollten für wichtigere Anliegen freibleiben“, appelliert Fuchs.

Wichtiger Hinweis: Eine persönliche Terminvereinbarung am Empfang des Bürgerbüros ist ausdrücklich nicht möglich (Vermeidung von Kontakten).

Behördenkontakte reduzieren und trotzdem Dienstleistungen erhalten

Die Nutzung der Funktionen des Ausweises und des elektronischen Aufenthaltstitels ermöglicht es beispielsweise eine Reihe von Zulassungsvorgängen zu erledigen, aber auch Führungszeugnisse online zu beantragen. Sie kann somit dazu beitragen, Behördenkontakte zu reduzieren und trotz der aktuell deutlichen Beschränkungen staatliche Dienstleistungen zu erhalten.

Bis zum 20. April (bis dahin gelten zunächst die Beschränkungen des öffentlichen Lebens) wird das Bürgerbüro auf die üblicherweise zu erhebenden Verwaltungsgebühren in Höhe von 6 Euro verzichten.

24. März 2020