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Zu Besuch im Ausländeramt
Clemens Mickler, Amtsleiter des Ausländeramtes Offenbach am Main; Oliver Quehl, Firma Ricoh Deutschland GmbH; Thorsten Zuch, Projektleiter des Ausländeramtes für die Einführung der digitalen Akte; Eduard Fink, Firma Ricoh Deutschland GmbH bei der Entgegennahme der letzten vier Akten für die Digitalisierung © Stadt Offenbach
Die Stadt Offenbach treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltung weiter voran. Als weiteres Amt hat nunmehr das Ausländeramt sämtliche Akten der im Stadtgebiet lebenden ausländischen Staatsangehörigen digitalisiert und kann diese nunmehr völlig elektronisch bearbeiten.

„In der letzten Presseinfo Anfang April dieses Jahres war ich zuversichtlich, dass wir trotz der schwierigen Situation aufgrund der Corona-Pandemie die digitale Akte in diesem Jahr einführen können. Wir haben es tatsächlich geschafft, was mich sehr stolz macht“, so Clemens Mickler, Leiter des Ausländeramtes.

Nach entsprechenden Vorbereitungsarbeiten wurden in der Zeit vom 22. Juli bis 2. September 2020 über 21.000 Vorgangsakten – von der Akte mit fünf Seiten bis hin zu Akten mit mehreren Leitz-Ordnern – eingescannt und damit digitalisiert. „Es war und ist weiterhin eine sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Verfahrensanbieter ekom21 und dem Digitalisierungsdienstleister Ricoh Deutschland GmbH“, berichtet Thorsten Zuch, Projektleiter des Ausländeramtes für die Einführung der digitalen Akte.

Der Einsatz der digitalen Akte ist für das Ausländeramt die Grundvoraussetzung für die Digitalisierung weiterer Dienstleistungen und Prozesse im Zuge der Umsetzung des Online-Zugangs-Gesetzes (OZG) bis Ende 2022. „Mit der digitalen Akte und der seit 1. September 2020 bestehenden Möglichkeit, eine Verpflichtungserklärung online abgeben zu können, sind die ersten Schritte der OZG-Umsetzung geschafft. Darauf können und werden wir uns aber nicht ausruhen, sondern wir arbeiten intensiv daran, weitere Dienstleistungen Schritt für Schritt online und damit digital anzubieten“, sagt Clemens Mickler.

Als positiver Nebeneffekt ist zu erwähnen, dass das Land Hessen die Einführung der digitalen Akte bei den hessischen Ausländerbehörden finanziell fördert. Offenbach am Main erhält aus dem Landesfördertopf über 50.000 Euro.

22. Oktober 2020