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Ansicht von der Straße auf das Offenbacher Rathaus-Gebäude
© Stadt Offenbach

Das Offenbacher Rathaus bekommt neue Fenster. Mit Fördergeldern aus dem Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes ist es nun möglich, die 50 Jahre alten Aluminium-Fenster des Rathauses Offenbach von April bis Ende 2020 zu erneuern. Weil das Rathaus seit 2006 aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen unter Denkmalschutz steht, darf sich am äußeren Erscheinungsbild der Fassade nichts Wesentliches ändern. Daher werden die neuen Fensterelemente mit neuster Fenstertechnik und hohen energetischen Anforderungen hinsichtlich Material, Farbe und Profilierung in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde an den Bestand angeglichen.

Der Ersatz der Fensterelemente wird von außen durchgeführt. Hierbei kommen als Gerüst für das Hochhaus drei sogenannte mastgeführte Kletterbühnen zum Einsatz. Geführt über jeweils zwei Masten ist es ohne störende Gerüstbauteile möglich, über eine Arbeitsbühne Personen und Material zentimetergenau an die richtige Stelle zu bringen. Um die Aufstellung einer der Masten zu ermöglichen, ist es unumgänglich, die beiden unmittelbar am Gebäude befindlichen Bäume zu entfernen. Dies geschieht in Abstimmung mit dem Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Eine Baumfällgenehmigung wurde bereits von der zuständigen Behörde erteilt. Die ESO Stadtservice GmbH fällt die Bäume im Auftrag des städtischen Hochbaumanagements im Laufe dieser Woche. Für das gefällte Grün wird Ersatz geschaffen.

Der zum Aufbau der Mastkletterbühnen erforderliche Teleskopkran mit 220 Tonnen Traglast wird am Montag, 9. März, vor dem Nordeingang (Berliner Straße) des Rathauses aufgestellt. Der Nordeingang wird deshalb voraussichtlich bis zum 16 März auch für den Publikumsverkehr gesperrt sein. Der Zugang zum Rathaus ist über den Südeingang im Stadthof sowie den Westeingang vom Platz der Deutschen Einheit möglich.

4. März 2020