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Das Treppenhaus zur Trauerhalle auf dem Neuen Friedhof
Das Treppenhaus zur Trauerhalle auf dem Neuen Friedhof © Bernd Georg
Im Vorfeld der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag,27.Juni 2019, stellt Bürgermeister Peter Freier in seiner Funktion als Dezernent für den Eigenbetrieb ESO klar, dass über einen Neubau der Trauerhalle noch keine Entscheidung getroffen ist.

 Das Projekt befindet sich derzeit im Stadium der Prüfung, so Freier: "Bislang ist nur klar, dass ein Neubau wirtschaftlicher sein wird als eine Sanierung. Es gibt aber verschiedene Optionen für einen Neubau, die derzeit noch in der Betriebskommission betrachtet und diskutiert werden." Dabei habe die Kommission insbesondere die Kosten im Blick, weil diese Auswirkungen auf die Gebühren haben werden. "Die Kosten und die Finanzierung sind ebenfalls noch nicht final durchkalkuliert", so Freier weiter. "Sicher ist, dass es nach oben eine klare Grenze geben wird." 

Wie Freier weiterhin ausführt, ist auch der Umgang mit den Rosenheim-Fenstern noch nicht entschieden. "Die Fenster des Künstlers werden bei Baubeginn zunächst ausgebaut und dann eingelagert. Das Kunstwerk soll erhalten bleiben. Schon der Ausbau wird aufgrund des Zustands der Fenster zu einer Herausforderung. Ein Wiedereinbau wird aber nach derzeitigem Stand zu deutlich höheren Baukosten und damit auch zu einer höheren Gebührenbelastung für die Bürger führen, deswegen sollten aus meiner Sicht die Stadtverordneten zu einem späteren Zeitpunkt über die weitere Verwendung an anderer Stelle entscheiden."

Von einem Baubeginn in diesem Jahr ist nicht auszugehen, so der Bürgermeister. "Wir benötigen zunächst eine finale Planung, die dann vom Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden muss." Selbstverständlich werde diese Planung wie bei anderen Projekten der Stadt zum gegebenen Zeitpunkt der Öffentlichkeit vorgestellt. "Bislang aber gibt es noch keine konkreten Details, die wir schon aufzeigen können." Die von der Opposition angefachte öffentliche Diskussion über Details bezeichnete Freier vor diesem Hintergrund als „völlig unangebracht“. Dies auch angesichts der Tatsache, dass in der Betriebskommission seit Beginn der Überlegungen die Notwendigkeit einer grundlegenden Veränderung aufgrund des maroden Zustands des gesamten Gebäudes von niemandem in Abrede gestellt wurde und die Planungen für einen Neubau in größter Einmütigkeit befürwortet wurden. 

 

Offenbach am Main, 26. Juni 2019

Das Treppenhaus zur Trauerhalle auf dem Neuen Friedhof Bernd Georg
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