Sprungmarken
Suche
Suche

Kapelle und Besucher auf dem Friedhof
© Stadt Offenbach / georg-foto.de

Die Stadt Offenbach gedachte am Volkstrauertag, 17. November 2019, den gefallenen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie allen Menschen, die in Kriegen umgekommen sind. In der Trauerhalle des Alten Friedhofes sprach in einer Feierstunde Pfarrer Heinrich Keipp von der Freireligiösen Gemeinde Offenbach die Worte des Gedenkens. Im Anschluss hielt Bürgermeister Peter Freier die Ansprache der Stadt und Helmut Schwoll für den Sozialverband VdK.

Musikalisch wurde die Gedenkstunde von Ulrich Roth gestaltet. Ebenfalls in Tradition stehend, spielte der Musikverein Eintracht bei der Kranzniederlegung. Auch Offenbacher Bürgerinnen und Bürger waren zu der Gedenkstunde eingeladen.

Der Gedenktag, der nach dem Kirchenjahr Zeit, Tod und Ewigkeit thematisiert, soll an die Opfer vergangener und aktueller Kriege erinnern und wird weltweit in verschiedenen Ländern begangen. In Deutschland wurde nach dem Ersten Weltkrieg der Vorschlag vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Form des Volkstrauertages umgesetzt. Er soll die Gedanken der Versöhnung, Verständigung und des Friedens in den Mittelpunkt stellen. Diese Tradition wurde nach der Weimarer Republik durch die Bundesrepublik Deutschland wiederaufgenommen, nachdem die Nationalsozialisten den in Heldengedenktag umbenannten Tag propagandistisch für ihre Ziele missbraucht hatten.

Auch in diesem Sinne sind eine klare geschichtspolitische Stellungnahme und die Betonung unserer freiheitlichen, demokratischen Grundsätze an diesem Tag der Erinnerung und der Mahnung an Frieden für die Stadt Offenbach von zentraler Bedeutung.