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Auf der Baustelle
© Stadt Offenbach / Stefan Färber
Offenbacher Stadtverordnete und Magistratsmitglieder haben die Frankfurter Kollegen besucht. Oberbürgermeister Peter Feldmann und Stadtverordnetenvorsteher Stephan begrüßten die Delegation persönlich. Der Frankfurter OB zeigte das „Neue alte Frankfurt“ und die der Öffentlichkeit noch nicht zugängliche „Großbaustelle“.
Gruppenfoto
© Stadt Offenbach / Stefan Färber

Wir dokumentieren die Presseerklärung der Stadt Frankfurt:

(kus) Am Samstag, 4. November, haben Oberbürgermeister Peter Feldmann und Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler ihre Offenbacher Parlaments- und Magistratskollegen im Frankfurter Römer begrüßt. Unter den Gästen der Offenbacher Delegation waren sowohl Offenbachs Stadtverordnetenvorsteher Stephan Färber als auch der zukünftige Oberbürgermeister Felix Schwenke. Der amtierende Oberbürgermeister Horst Schneider und Bürgermeister Peter Schneider hatten ihre Teilnahme eingeplant, mussten jedoch kurzfristig aufgrund von Krankheit absagen.

Als direkte Nachbarn wird Frankfurt und Offenbach eine besondere Stellung innerhalb der Metropolregion FrankfurtRheinMain zu Teil. Zwischen beiden Städten wird sichtbar, dass sie nicht an der Stadtgrenze enden, sondern ineinander verschmelzen und gemeinsam wichtige regionale Themen wie Infrastruktur, Wohnen, Nahverkehr, wirtschaftliche Entwicklung oder Arbeitsplatzsicherung angehen.

„Durch unseren gemeinsamen erfolgreichen interkommunalen Dialog können sich unsere Städte im Verbund der Metropolregion im europäischen Wettbewerb und der Globalisierung offensiv behaupten. Durch gemeinsames Kräftebündeln wurde FrankfurtRheinMain zu einer weltweit geschätzten Marke", unterstrich Peter Feldmann den gelebten Metropolgedanken bei seiner Begrüßung der Delegation im Kaisersaal. Er dankte auf diesem Hintergrund seinem Offenbacher Amtskollegen, Oberbürgermeister Horst Schneider, für die immer währende vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit und lud dessen Nachfolger Felix Schwenke ein, den erfolgreichen gemeinsamen Weg weiter fortzuführen. 

Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler, der seine Stadtverordnetenkollegen im Plenarsaal des Römers begrüßte, betonte die gemeinsame Verantwortung für die weitere Entwicklung in der Region. „Die neue Altstadt ist ein wichtiger Identifikationspunkt für Frankfurt am Main, aber auch für das Rhein-Main-Gebiet insgesamt. Aus diesem gemeinsamen Geist soll auch die zukünftige Entwicklung des Rhein-Main-Gebietes schöpfen", sagte Siegler.

Höhepunkt des gemeinsamen Treffens war die unter der Führung von Feldmann erfolgte Besichtigung der neuen Frankfurter Altstadt. Auf dem rund 7.000 Quadratmeter großen Areal zwischen Dom und Römer entstehen derzeit 35 Altstadthäuser, davon 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten. Im Herbst 2018 wird die neue Altstadt feierlich mit einem Fest eröffnet.

„Der Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt ist ein städtebauliches Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft für die gesamte Region“, erklärte Feldmann beim Besuch der Baustelle. „Menschen aus aller Welt interessieren sich für unser Projekt und wollen wissen, wie die Stadt Frankfurt einen Teil ihrer Geschichte wieder erlebbar macht. Das neue Stadtquartier im Herzen der Mainmetropole wird ein Anziehungspunkt sein, nicht nur für Touristen, sondern für alle Bürger.“

Stephan Färber sagte in seiner Rede: „Die beiden ungleichen Schwestern Frankfurt und Offenbach ungleich in der Größe und der Finanzkraft, bilden gleichwohl, aller Folklore zum Trotz, den innersten Kern einer Metropolregion Frankfurt-Rhein Main. Wenn man auf einer Karte den Zirkel hier am Römerberg ansetzt und einen acht Kilometer Radius zieht, gehört ein großer Teil der Offenbacher Innenstadt in diesen Bereich. Nicht zuletzt der Bau der EZB hat einen Entwicklungsschub im Frankfurter Osten ausgelöst und ebenso im Offenbacher Westen."

Bildinformation:

Oberbürgermeister Peter Feldmann erläutert den Offenbacher Stadtverordneten und Magistratsmitgliedern die Entwicklung des Neuen alten Frankfurts in der Baustelle.

Blick auf die Gruppe
© Stadt Offenbach / Stefan Färber

Offenbach am Main, 8. November 2017