Sprungmarken
Suche
Suche

Nowak
Wahlamtsleiter Thorsten Nowak freut sich auf Unterstützung © Stadt Offenbach
Zum fünften Mal wählen die Offenbacher Wahlberechtigten am 14. März die Stadtverordneten und die Mitglieder des Ausländerbeirats mittels Kumulieren (Wählende können ihre Stimmen auf einzelne Bewerberinnen und Bewerber "häufeln") und Panaschieren (Wählende können ihre Stimmen über mehrere Listen verteilen). Die Wahlberechtigten haben nach dem geltenden Wahlsystem die Möglichkeit, bei der Stadtverordnetenwahl bis zu 71 Stimmen auf einzelne Bewerberinnen und Bewerber zu verteilen und dabei Personen auf dem Stimmzettel zu streichen. Für die Ausländerbeiratswahl liegt die Maximalzahl bei 25 Stimmen. Ein einzelnes Listenkreuz ist selbstverständlich ebenfalls möglich.

Zur Wahl stehen für die Stadtverordnetenwahl 12 Wahlvorschläge mit 424 Bewerberinnen und Bewerbern. Für die Ausländerbeiratswahl sind es 8 Wahlvorschläge mit 79 Bewerberinnen und Bewerbern.

Für die Stadtverordnetenwahl sind circa 96.000 Personen wahlberechtigt. Insgesamt dürfen circa 4.300 Offenbacherinnen und Offenbacher als Jungwählende erstmalig ihre Stimme zu einer Kommunalwahl abgeben. Die Zahl der Erstwählerinnen und Erstwähler, also derjenigen, die überhaupt das erste Mal wählen dürfen, beträgt circa 2.200 Personen.

Zur Ausländerbeiratswahl sind circa 48.500 Personen wahlberechtigt. Die Zahl der Erstwählerinnen und Erstwähler liegt bei circa 2.700 Personen.

Insgesamt sind circa 115.800 Personen aufgerufen, am 14. März ihre Stimmen abzugeben.

Zurzeit werden Musterstimmzettel zur Vorinformation an sämtliche Haushalte in Offenbach verteilt. Der Versand erfolgt als Postwurfsendung durch die Deutsche Post AG. Wer keinen Musterstimmzettel bekommen hat, kann ihn auch im Rathaus beim Pförtner oder im Wahlamt abholen. Der Versand der Musterstimmzettel zur Ausländerbeiratswahl erfolgt direkt an die Wahlberechtigten.

In den kommenden Tagen ist mit dem Versand der Wahlbenachrichtigungen zu rechnen, diese müssen bis zum 21. Februar zugestellt worden sein. Wer nach diesem Tag noch keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte sich bis 26. Februar an das Wahlamt der Stadt Offenbach (Rathaus, Berliner Straße 100, Telefon: 069 8065-3400, E-Mail: statistikwahlenoffenbachde) wenden.

Da in Offenbach für die Ausländerbeiratswahl keine Briefwahl möglich ist, kann nur für die Stadtverordnetenwahl Briefwahl beantragt werden.

Wer Briefwahl für die Stadtverordnetenwahl beantragen möchte, hat dazu ab Montag, 1. Februar, die Möglichkeit. Anträge können schriftlich, per Onlinebriefwahlantrag (www.offenbach.de/briefwahl) oder E-Mail, per Fax oder persönlich im Briefwahlbüro (Rathaus, Berliner Straße 100, 3. Stock, Zimmer 304) gestellt werden. Die Unterlagen zur Briefwahl werden anschließend postalisch nach Hause geschickt. Wer den Antrag mündlich im Wahlamt stellt, kann die Briefwahl direkt an Ort und Stelle in einer Wahlkabine vornehmen; hierfür genügt die Vorlage des Ausweises.

Öffnungszeiten des Briefwahlbüros sind montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr (montags und donnerstags bis 18 Uhr). Zusätzlich ist an den Samstagen 20., 27. Februar und 6. März von 10 bis 13 Uhr die Möglichkeit der Briefwahlbeantragung gegeben. Der letzte Tag für die Antragstellung ist Freitag, 12. März, bis 13 Uhr. Weitere Informationen zur Briefwahl sowie allgemeine Informationen zu den Kommunalwahlen finden sich auf www.offenbach.de/wahlen.

Sichere Wahl trotz Corona:
In diesem Jahr ist mit einem erhöhten Briefwahlaufkommen bei der Stadtverordnetenwahl zu rechnen. Hierfür wurde im Vorfeld die Zahl der Briefwahlbezirke von 12 auf 24 erhöht. Das Wahlamt hat deutlich mehr Briefwahlunterlagen als üblich vorrätig. Personell wird das Wahlamt zusätzlich von freiwilligen Kolleginnen und Kollegen stundenweise unterstützt. Im neuen Briefwahllokal wurde durch einen getrennten Ein- und Ausgang ein Einbahnstraßensystem ermöglicht.

Sowohl am Wahlsonntag, als auch im Briefwahllokal bietet die Stadt größtmöglichen Schutz. In den Wahllokalen dürfen sich zeitgleich maximal 3 Wählerinnen und Wähler aufhalten. Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer bekommen FFP2-Masken zur Verfügung gestellt und bedienen hinter Spuckschutztrennwänden. Regelmäßiges Lüften und Desinfizieren der Wahlkabinen wird durch die Wahlhelfenden übernommen. Es steht Desinfektionsmittel in den Wahllokalen bereit. Außerdem erhält jeder Wählende zu seinem Stimmzettel einen (eigenen) Stift. Natürlich kann auch der selbst mitgebrachte, dokumentenechte Stift verwendet werden (blaue, schwarze Kugelschreiber oder Fineliner).

Der Wahlgang wird über ein Einbahnstraßensystem in den Wahllokalen geregelt. Nach Möglichkeit sollten alle Vorgänge kontaktlos erfolgen. Trotz aller Maßnahmen sollte jeder im und um das Wahllokal herum zusätzlich selbst auf den Mindestabstand von 1,5 m achten.

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht:
Für den Wahlsonntag sucht das Wahlamt noch engagierte Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Anders als bei den bisherigen Wahlen (650-700 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer) wird mit einem Bedarf von circa 850 Wahlhelfenden gerechnet. Der Einsatz erfolgt in einem der 79 Offenbacher Wahllokale, die von 8 bis 18 Uhr geöffnet sind oder bei der Briefwahlauszählung ab circa 15 Uhr im Rathaus. Wer das Wahlamt unterstützen möchte, muss am Wahltag das Wahlrecht besitzen. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit erhalten Wahlvorsteher/innen eine Entschädigung von 55 Euro, Beisitzer/innen 50 Euro. Interessierte können sich 

 registrieren lassen.


Wahlberechtigung zu Stadtverordneten- und Ausländerbeiratswahl:
Stadtverordnetenwahl: Wahlberechtigt ist, wer am Wahltag die deutsche Staatsangehörigkeit im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 Grundgesetz oder die Staatsangehörigkeit eines der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union besitzt, das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, also am 14. März 2003 oder früher geboren ist und wer seit mindestens sechs Wochen, also seit mindestens 31. Januar 2021 in Offenbach am Main einen Hauptwohnsitz hat.

Ausländerbeiratswahl: Wahlberechtigt ist, wer am Wahltag eine ausländische Staatsangehörigkeit besitzt oder staatenlos ist, das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat, also am 14. März 2003 oder früher geboren ist und wer seit mindestens sechs Wochen, also seit mindestens 31. Januar 2021 in Offenbach am Main einen Hauptwohnsitz hat. Personen, die eine doppelte Staatsangehörigkeit besitzen (deutsch/ausländisch), dürfen den Ausländerbeirat nicht wählen.

Offenbach am Main, 27. Januar 2021