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Offenbach am Main, 22. Januar 2021 –  Zum Kulturpreisträger, der höchsten Auszeichnung der Offenbacher Kulturlandschaft für das Jahr 2020, wurde die Jugendkunstschule (JuKu) gekürt, die zeitgleich eigentlich ihr 40. Jubiläum feiern wollte. Der heute 41jährige Oberbürgermeister und Kulturdezernent Dr. Felix Schwenke hat als Kind selbst auch Kurse in der Jugendkunstschule besucht. Beide Feierlichkeiten mussten leider verschoben werden, doch die JuKu und Oberbürgermeister Schwenke schauen dem nächsten Kulturneujahrsempfang 2022 optimistisch entgegen: „Wir freuen uns sehr auf ein hoffentlich baldiges, reales Wiedersehen mit allen. Deshalb möchten wir im kommenden Jahr nach Möglichkeit auch zu einem Doppelempfang mit zwei Preisträgern einladen, bei dem die Jugendkunstschule auch noch einmal für ihre tolle Arbeit geehrt wird.“
Bis dahin haben sich das Amt für Kulturmanagement und die Jugendkunstschule einen ganz besonderen Auftritt überlegt. Anlässlich des Jubiläums wurde ein Kurzfilm über die einzigartige Schule produziert, der ab sofort online unter www.offenbach.de/kulturneujahrsempfang zu sehen ist.

In der farbenfrohen Dokumentation über die Aktivitäten der Jugendkunstschule malen, kleben und töpfern Schülerinnen und Schüler fantasiereiche kleine und große Kunstwerke. Mit dem Blick durch ein selbstgebautes Kaleidoskop wird die facettenreiche Arbeit der JuKu wunderschön illustriert. Die Muster formen sich zu kleinen Rückschauen in Filmaufnahmen der letzten 40 Jahre, und das Perlenspiel dient als Überleitung zu Bildern der aktuellen Kurse, die gerade noch unter Corona-Bedingungen stattfinden konnten.

Auch das beliebte JuKuMo, die Kunstwerkstatt auf Rädern, wird an seiner Haltestelle am Friedrichsweiher in Szene gesetzt - mit einem stadtbekannten Fahrer.

Regie und Kamera führten die Offenbacher Künstler Katrin Köster und Norbert Schliewe, die selbst an der JuKu als Dozenten tätig sind und daher auch persönliche Einblicke in die tägliche Arbeit der Bildungsstätte geben können.

„Der eingetragene Verein Jugendkunstschule e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Fantasie und das kreative Potential von Kindern und Jugendlichen zu fördern. In Semesterkursen, Projekten und Ferienkursen werden in der JuKu Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit künstlerischen Materialien und formgebenden Werkzeugen vertraut gemacht. Hier können sie ihre eigenen Vorstellungs- und Formenwelten entwickeln, hier entdecken sie das Malen, plastisches Gestalten, Tanzen, Theater spielen, Jonglage, Zaubern und vieles mehr. Neben dem umfangreichen Kursangebot vor Ort gibt es auch spannende Exkursionen in Museen und Werkstätten. Außerdem fährt die Jugendkunstschule mit dem Jugendkunstmobil JuKuMo, einer Kunstwerkstatt auf Rädern, Haltestellen im Offenbacher Stadtgebiet an und bringt bunten Bastelspaß in die Stadtteile. Zudem werden Programme für Gruppen und Schulklassen sowie zum Kindergeburtstag angeboten“, hebt Oberbürgermeister Schwenke wesentliche Aktivitäten hervor, die Grund für die Preisverleihung waren.

Dr. Enno Knobel, erster Vorsitzender der Jugendkunstschule und Barbara Meyer, Leiterin der Jugendkunstschule, freuen sich außerordentlich über die Nominierung zum Kulturpreisträger. „Seit 40 Jahren können wir möglichst vielen Kindern und Jugendlichen in diesem unabhängigen Lernort einen freien Zugang zum künstlerisch-kreativen Schaffen ermöglichen. Der Preis und vor allem der Film sind eine wunderschöne Anerkennung und wir hoffen, bald wieder viele Kurse geben zu können.“

Bildinformation:

Screenshot des Videos, Copyright: Köster, Schliewe