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Offenbach am Main, 5. Februar 2021 –  Über das letzte Stück Asphalt des alten Kreisels am Kaiserlei - mit einst mehr als 250 Metern Durchmesser – fahren schon bald keine Autos mehr. Die neuen Rampenbauwerke von und zur Autobahn A 661 gingen bereits im Oktober in Betrieb. Dabei wurden bereits die westlichen Spuren der alten Kreiselfahrbahn gesperrt – jetzt folgt im Osten die letzte.

„An den Kreisel erinnern schon bald nur noch Fotos – doch wir haben den Kreisel mit einer Lösung ersetzt, die mit modernen Ampeln je nach Verkehrsfluss den Verkehr regelt und die Verkehrsströme zwischen den Städten von der überregionalen Mobilität trennt. Damit haben wir viel erreicht, um die gestiegene Zahl der Verkehrsteilnehmer effizient zu lenken“, erläutert Baustadtrat Paul-Gerhard Weiß.

Um nach Abschluss der Baumaßnahme von der A661 von Süden kommend nach Offenbach-Zentrum zu gelangen, sind weitere Arbeiten in der Strahlenbergerstraße, Abschnitt Südost, notwendig. Neben Kanal- und Straßenbauarbeiten werden auch verschiedene Versorgungsleitungen unter der Straße auf eine neue Trasse verlegt. Schon jetzt wird auch der Einmündungsbereich der im Bebauungsplan Nr. 645 enthaltenen Erschließungsstraße hergestellt.

Nach der Sperrung der alten Kreiselfahrbahn und der südlichen Fahrstreifen der Strahlenbergerstraße ab Montag, 8. Februar 2021, ist das Ziel Offenbach-Zentrum nunmehr über die Berliner Straße erreichbar. Aus Norden kommend von der A 661 ist dazu vorerst ein Abbiegen Richtung Frankfurt und dann die Fahrt durch Amsterdamer Straße und über die Kaiserleipromenade notwendig und ausgeschildert. Stadtauswärts wird der Verkehr weiterhin über die nördliche Fahrbahn der Strahlenbergerstraße geführt. Alle sonst momentan bestehenden Verkehrsbeziehungen bleiben unverändert.

Unter www.kaiserlei-umbau.de können sich Verkehrsteilnehmer, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Bürgerinnen und Bürger aktuell über den Baufortschritt und die neuen Verkehrsführungen im Detail informieren.

Bildinformation

Grafik zur Verkehrsführung am Kaiserlei (Phase II)

Grafik: Stadt Offenbach / Peter Walther