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Offenbach am Main, 2. Februar 2021 – Bei der Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger setzt die Stadt Offenbach auch weiterhin auf den Einsatz von Videotechnik. Die bestehenden Anlagen in der Innenstadt zur Überwachung öffentlicher Räume werden grundlegend technisch erneuert. Für den kompletten Austausch der Videoanlagentechnik hat sich der Magistrat in einem Projektbeschluss auf Vorlage von Ordnungsdezernent Peter Freier entschieden. „Mit der grundlegenden Verbesserung der Qualität der Videoüberwachung in der Innenstadt sorgen wir für ein Mehr an Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger und unterstützen die Ermittlungen der Polizei- und Ordnungsbehörden“, sagte Ordnungsdezernent Peter Freier.

Seit 2004 betreibt die Stadt Offenbach am Main, gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Südosthessen, eine Videoüberwachung von öffentlichen Wegen und Plätzen innerhalb des Stadtgebiets. Zur gesamten Überwachungsanlage gehören drei Kameras für den Offenbacher Marktplatz, eine Kamera in der Hermann-Steinhäuser-Straße, zwei Kameras am Europaplatz und eine Kamera am S-Bahn-Bahnhof Bieber-Waldhof.

Die derzeit installierte Technik ist völlig veraltet und entspricht nicht mehr den Anforderungen einer wirksamen Überwachung. Sie ist aber unbedingt notwendig, um polizeiliche Ermittlungen zu ermöglichen und zu unterstützen. Eine deutlich bessere Bildqualität der Kameras ist notwendig.

Die Stadt Offenbach folgt bei der Wahl der Technik der Empfehlung des Hessischen Landeskriminalamtes und wird für die Überwachung sogenannte hochauflösende Multifocal-Sensorsysteme einsetzen. Dabei handelt es sich um ein patentiertes Kamerasystem, mit dem sowohl weite Flächen als auch große Distanzen in einer hohen Auflösungsqualität dargestellt werden können. Diese Videotechnik kommt bereits in mehreren Städten in Hessen zum Einsatz.

Von den insgesamt 330.000 Euro Investitionskosten werden zwei Drittel, 220.000 Euro, durch das Land Hessen bezuschusst. Der entsprechende Zuschussbescheid liegt der Stadt bereits vor.