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22. März 1999: Die Stadt Offenbach hilft Mädchen und Jungen, die sich um einen Ausbildungsplatz bewerben. Bernd Cölsch, Diplom - Pädagoge und Mitarbeiter des Start - Projektes, das von dem Amt für Arbeitsförderung initiiert wurde, unterstützt die Jugendlichen bei der Zusammenstellung ihrer Bewerbungsunterlagen. Cölsch geht direkt in die Berufsberatung des Arbeitsamtes, das das Projekt angeregt hat und auch finanziert. Hier kooperiert er eng mit den Mitarbeitern der Abteilung. Cölsch geht mit den Ausbildungsplatzsuchenden die Bewerbungsunterlagen durch, gibt Tips zur Formulierung von Bewerbungsschreiben und begleitet die jungen Menschen in besonderen Fällen auch bei der Kontaktaufnahme mit den Betrieben, um bei Gesprächen zu assistieren. Neben der Einzelberatung organisiert der neue Berufsberater regelmäßig auch ein Bwerbungstraining in den Räumen des Start - Projektes in der Frankfurter Straße.

Brigitte Wawrzyniak, Leiterin des Strat Projektes, zu der neuen Form der Kooperation zwischen der Stadt und dem Arbeitsamt: „Längst gilt für alle Schulabgänger: Voraussetzung für die Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch ist fast immer eine überzeugende schriftliche Selbstdarstellung. Der erste Eindruck zählt. Er läßt sich nicht wiederholen. Dies gilt auch für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Viele Jugendliche“, so Wawrzyniak, „sind unsicher bei der Formulierung ihres Profils und erhalten dann eine Absage. Mit dem Projekt wollen wir Jugendliche bei der Kontaktaufnahme mit den Betrieben unterstützen. Außerdem besprechen wir mit den Mädchen und Jungen ihre individuellen Fähigkeiten und Ausbildungswünsche und ergänzen so die Arbeit der Berufsberater“.

Das Amt für Arbeitsförderung der Stadt sieht in dem neuen Angebot einen Weg zur Verbesserung der Startchancen von Jugendlichen. Wawrzyniak abschließend: „Möglichst viele Maßnahmen müssen nahtlos ineinandergreifen. Nur so gelingt es, für möglichst viele Schulabgängern einen Ausbildungsplatz zu finden. Die hervorragende Zusammenarbeit mit der Berufsberatung des Arbeitsamtes ist Voraussetzung für den Erfolg“.