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“28. September 1999: "Unser Ziel ist es, nach Abschluss der Bauarbeiten den Aufenthalt in der Offenbacher City für Kunden und Besucher rundherum zu einem angenehmen Erlebnis zu machen“", unterstreicht Verkehrsdezernentin Ingrid Borretty, "„deshalb wollen wir dem Umbau der Fußgängerzone von Seiten der Stadt als Kooperation mit dem Einzelhandel weitere flankierende Maßnahmen folgen lassen.“"

Konkret sollen sowohl eine Verbesserung des Ambientes als auch eine Verbesserung der Aufenthalts- und Bereits im vergangenen Jahr wurde deshalb eine Umfrage bei dem Offenbacher Einzelhandel in der City zum Thema Lieferzeiten durchgeführt. Fußend auf dem Ergebnis dieser Umfrage sind von der Stadt - in Kooperation mit dem Einzelhandelsverband und der Industrie- und Handelskammer - neue Anlieferungszeiten für den Lieferverkehr erarbeitet worden, die für mehr Kundenfreundlichkeit sorgen und die Störungen durch den Lieferverkehr für Passanten auf ein akzeptables Ausmaß einschränken.

Beginnend mit dem 25. Oktober 1999 wird der Lieferverkehr auf die Zeit von
6.00 - 10.00 Uhr an allen Werktagen und von Montag bis Freitag zusätzlich auf die Zeit von 19.00 - 20.30 Uhr beschränkt. (Zum Vergleich: Derzeit kann der Handel vormittags von 6.00 bis 11.00 Uhr und in der Mittagszeit von 13.00 - 15.00 Uhr beliefert werden sowie samstags von 6.00 - 9.00 Uhr.)

Darüber hinaus sind im Sinne einer Attraktivitätssteigerung des Erscheinungsbildes der Offenbacher City neue Qualitätsanforderungen für Sondernutzungen entwickelt worden. Zu den neuzuordnenden Sondernutzungen gehören die Flächen für Warenauslagen und Kleiderständer, Werbe- und Hinweistafeln, Verkaufsstände, Einzelaktionen und die Außengastronomie.
Dabei soll die öffentliche Verkehrsfläche zukünftig nicht als reine Ladenerweiterungsfläche verstanden werden, sondern dem Grundsatz der Zurückhaltung folgen. Die dabei benötigten Tische, Ständer und Gestelle sollen ein möglichst einheitliches Bild ergeben und bestimmten Qualitätsstandards genügen. Die Flächen für Sondernutzungen sollen nicht mehr durch Zäune oder ähnliches abgegrenzt werden.

Selbstverständlich müssen die Sondernutzungen künftig dem Lieferverkehr, der Feuerwehr und den Passanten ausreichend Bewegungsraum belassen und Beschädigungen und Verschmutzungen des Bodenbelags vermeiden.
Zusammen mit ihren Partnern - dem Einzelhandelsverband, der IHK, dem Treffpunkt Offenbach und dem Hotel- und Gaststättenverband - wird die Stadt nun für diese gemeinsam entwickelten Ziele und Maßnahmen werben und auch Unterstützung anbieten.

„Für Anbieter und Kundschaft wird es von Gewinn sein, wenn das Erscheinungsbild verbessert wird und man in Offenbach angenehm einkaufen kann. Deswegen bin ich sicher, daß die vereinbarten Normen auf Akzeptanz treffen werden“, zeigt sich Stadträtin Borretty abschließend sicher.