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21. April 1999: Das Pfarrzentrum der Pfarrei Hl.Dreifaltigkeit in der Oberen Grenzstraße 125 in Offenbach ist zur Tagung des Landesverbandstages der DJK (Deutsche Jugend-Kraft) ein würdiger Rahmen für die Aushändigung des Bundesverdienstkreuzes durch Oberbürgermeister Gerhard Grandke an Herrn Bürgermeister a.D. Klaus Bodensohn.

Den Offenbacherinnen und Offenbachern ist Klaus Bodensohn gemeinhin als rühriger ehemaliger Stadtbaurat, als Bürgermeister a.D. und allenfalls noch als langjähriger Vorsitzender der DJK Eiche Offenbach bekannt. Was er darüber hinaus noch alles an ehrenamtlicher Arbeit leistet, und das zumeist seit vielen Jahren und stets in maßgeblichen Positionen, ist schon erstaunlich und war schließlich auch der Grund für die Verleihung des „Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“, so die korrekte Bezeichnung des Ordens, durch den Herrn Bundespräsidenten.

Klaus Bodensohn, der vor knapp zwei Jahren die Leitung der Geschäftsführung der ESO übernahm, ist eine, so darf man sagen, honorige Persönlichkeit der Kommunalpolitik der Stadt Offenbach a.M. sowie der Politik der Region Rhein-Main und des Landes Hessen des zurückliegenden Vierteljahrhunderts. Sowohl in seinen umfangreichen ehrenamtlichen Funktionen als auch als Wahlbeamter der Stadt Offenbach a.M. hat er die Chancen, etwas zu bewegen und positiv zu beeinflussen sehr aktiv und engagiert wahrgenommen.

Zu seinem persönlichen und beruflichen Werdegang sowie zur Darstellung seiner sehr umfangreichen ehrenamtlichen Arbeit auf politischem, sportlichem und kirchlichem Gebiet sind einige Anlagen beigefügt, so daß darauf nicht mehr näher eingegangen werden muß.

Bereits seit 1967 politisch aktiv, zog Herr Klaus Bodensohn im Jahre 1972 für die Christdemokraten ins Offenbacher Stadtparlament ein und arbeitete dort sehr engagiert in einer Reihe von Ausschüssen und Kommissionen mit. Für seine Fraktion war er schon bald der Experte für Fragen des Bau- und Verkehrsrechts, für Sport und Umweltschutz. Ab 1977 war Herr Bodensohn zunächst ehrenamtlicher Stadtrat im Offenbacher Magistrat und ab 1979 mit nur kurzen Unterbrechungen hauptamtlicher Stadtbaurat, später auch Bürgermeister mit dieser Funktion. Die genauen Daten gehen ebenfalls aus den Anlagen hervor.

Sein großes Wissen und seine hohe Sachkompetenz haben ihm sowohl im politischen als auch im ehrenamtlichen Bereich eine ganze Reihe wichtiger Funktionen eingetragen, die er alle mit großem Einsatz wahrgenommen hat und dies zum großen Teil heute noch tut. Dies bezieht sich gleichermaßen auf den kommunalpolitischen Bereich, wie auch auf die Interessen der Region Rhein-Main (im Umlandverband) und die des Landes Hessen.

In diesen Funktionen war er dabei nicht selten auch der „Mann für die Lösung der schwierigen Fälle“, wenn man allein die Bereiche Bauen, Straßenverkehr und Umweltschutz sieht. Für die gesamte Offenbacher Bevölkerung galt und gilt Herr Bodensohn als ein gradliniger, fairer und jederzeit ansprechbarer Kommunal-politiker, der auch stets einen engen Kontakt zu den hiesigen Vereinen pflegt und sich deren Sorgen und Problemen aktiv widmet. Hervorzuheben ist auch sein beispielhaftes Demokratieverständnis und seine ständige Bereitschaft, sich für seine Mitmenschen und das Gemeinwohl einzusetzen.

Seine ehrenamtlichen Funktionen und Leistungen gliedern sich im Wesentlichen in drei Bereiche, und zwar Politik, Sport und Kirche.

Die Verdienste im politischen Bereich wurden bereits angesprochen, wozu auch Anlagen beigefügt sind. Im Bereich des Sportes sind als herausragende Leistungen wohl seine seit 40 Jahren andauernde Vorstandstätigkeit (seit 16 Jahren 1. Vorsitzender) bei der DJk Eiche Sportvereinigung Offenbach a.M., sowie seine seit rund 25 Jahren begleitete Funktion des Vorsitzenden des DJK-Landesverbandes Hessen zu sehen. Näheres kann ebenfalls den Anlagen entnommen werden. Bekannt wurde Klaus Bodensohn auch als Veranstalter des seit 1981 jährlich stattfindenden Benefiz-Tennis-Turnieres zugunsten des gemeinnützigen Vereins „Lebensräume e.V.“, durch das dem Verein inzwischen rund 250.000,-- DM zufließen konnten.

In der nicht zu unterschätzenden Laienvertretung der katholischen Kirche in Hessen ist Herr Bodensohn seit 1980 aktiv tätig, so unter anderem bis heute als Vertreter der Diözese Mainz im Arbeitskreis Kirche und Sport in Hessen und auf Bundesebene.

In seiner Laudatio hebt Oberbürgermeister Gerhard Grandke auch besonders die hervorragenden menschlichen Qualitäten Klaus Bodensohns hervor, die ihn, bei aller Arbeit und Hektik unserer Zeit auch als warmherzigen, hilfsbereiten und zuverlässigen Mitmenschen erleben lassen. Die Stadt Offenbach a.M. freut sich mit und für Herrn Bodensohn über diese hohe Auszeichnung!