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Der Offenbacher Oberbürgermeister Gerhard Grandke, Sozialdezernentin Ingrid Borretty, der Leiter des Eigenbetriebes Offenbach (ESO), Klaus Bodensohn, und der Offenbacher Polizeipräsident Günther Hefner haben am Freitag, 26. Mai, ein circa zweieinhalbstündiges Gespräch mit Anwohnern des Mainparks und deren Hausverwaltern geführt. Im und rund um den Mainpark gibt es Probleme im Zusammenleben zwischen einzelnen Gruppen von Sinti und Roma und Anwohnern, die über Lärmbelästigungen, Müllprobleme und Übergriffe klagen.

Bei diesem Gespräch wurden folgende Vereinbarungen festgehalten:

1. Die Anwohner werden gebeten konsequent Strafanzeige bei Umweltvergehen, Übergriffen und Verletzung der Hausordnung zu stellen.

2. Die Hausverwalter achten künftig verstärkt auf eine ausgeglichene Mieterstruktur. Diese Verpflichtung wird den Mietern weitergegeben.

3. Es wird die Einführung eines Concierge-Modells geprüft. Die Hausgänge sollen so besetzt werden. Diesbezüglich werden Gespräche mit privaten Sicherheitsdiensten geführt.

4. Das Müllentsorgungskonzept und Reinigungskonzept der ESO wird den Notwendigkeiten angepaßt.

5. Die Polizei wird ihre Streifen in diesem Gebiet verstärken.

6. Die Mieter sollen sich für ihr Wohnumfeld in dem Projekt "Nachbarn schützen Nachbarn" engagieren.

Weitere Maßnahmen, um die Konfliktsituation zu entschärfen, werden in dem eingeleiteten Mediationsverfahren geprüft. Bei Gesetzesverstössen gilt eine repressive Linie.