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Circa dreißig Kilometer Radweg in Offenbach sind seit dieser Woche mit einem knackig roten Apfel, der von einem sattgrünen Halbkreis eingerahmt wird, ausgeschildert.

Rund um Offenbach - von Rumpenheim über Bieber durch den Stadtwald zur Rosenhöhe und dann weiter zum Kaiserlei beziehungsweise entlang des Mains - werden die Fußgänger und Radfahrer geführt, die die Verbindung der Stadt mit dem Apfel kennen lernen und natürlich auch genießen möchten. Offenbach ist ab dem 25. Mai in das Netz der Hessischen
Apfelwein- und Obstwiesenroute integriert. Anschlüsse bestehen derzeit in Richtung Mühlheim und Main-Kinzig-Kreis. Die Route ist so ausgelegt, dass weitere Verbindungen in den Südkreis möglich sind.

In einem Folder beschreibt die Stadtverwaltung nicht nur die Route und die Gartenwirtschaften, die man von hier aus erreichen kann, sondern auch eine kleine Kultur-Tour am Main, die zu den Sehenswürdigkeiten und Museen führt.

Elf Gaststätten, zwei Keltereien, eine Bäckerei und der Wochenmarkt sind mit Angebot und Öffnungszeiten in der kleinen Broschüre beschrieben. Außerdem erfährt der Leser Wissenswertes über einige Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise über die Schlosskirche Rumpenheim, das Isenburger Schloss oder die drei Offenbacher Museen.

Oberbürgermeister Gerhard Grandke: "Der Anschluss Offenbachs an die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute ist eines meiner Lieblingsprojekte.
Die Stadt investiert nicht nur in eine zukunftsfähige Wirtschaftsstruktur. Offenbach bietet auch als Freizeitstandort vielfältige Möglichkeiten. Über fünfzig Prozent unseres Stadtgebietes sind Wald-, Grün oder Wasserflächen. Das ist wichtig für die Menschen, die hier leben und arbeiten. Die Apfelweinroute erschließt diese Freizeitlandschaft unter einem Thema. Zu diesem Thema "Apfel" ist natürlich in unserer Region ein Verzeichnis der vielen Apfelweinlokale und Gartenwirtschaften unverzichtbar. Das ‘Stöffche‘ gilt auf unserem Breitengrad als das Nationalgetränk. Und wir haben gerade in den Offenbacher Vororten viele Lokalitäten, die nicht nur ein ordentliches ‘Geripptes‘ anbieten, sondern die sich auch einer sehr guten bodenständigen Küche verpflichtet fühlen. Hervorheben möchte ich auch noch besonders die Offenbacher Keltereien. Hier erhält man noch einen ordentlichen ‘handgemachten‘ Apfelwein. Ich lade alle ein", so Grandke abschließend, "die Broschüre zu lesen und Offenbach unter einem völlig neuen Blickwinkel zu entdecken".

Das Heft über die "Apfelweinroute Offenbach am Main" gibt es im OF InfoCenter im Salzgäßchen, im Rathaus und bei den beteiligten Wirten.