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11. August 2003: Auch in diesem Jahr hat das Offenbach Start – Projekt wieder erfolgreich gearbeitet. Dreizehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich fast ein Jahr lang qualifiziert und verlassen das Projekt in Richtung Beruf. Sieben Absolventen konnten in eine Lehrstelle vermittelt werden. Zwei Teilnehmer gehen in eine schulische Ausbildung, einer Teilnehmerin wurde direkt ein Arbeitsplatz angeboten. Für drei Teilnehmer konnte noch kein direkter Anschluss mit Arbeit oder Ausbildung gefunden werden. Es bestehen aber gute Aussichten, dass sie nach der Sommerpause über die Jugendagentur Offenbach in eine weiterführende Bildungsmaßnahme vermittelt werden können.

Zehn der Teilnehmer haben während ihrer Zeit im Start-Projekt zudem ihren Hauptschulabschluss nachgeholt.

Das Start-Projekt der Arbeitsförderung der Stadt richtet sich an besonders benachteiligte Jugendliche im schulpflichtigen Alter, die weder einen Ausbildungsplatz noch eine Arbeit gefunden haben und zudem gravierende Probleme in der Schule haben. Das Projekt arbeitet als "Produktionsschule". Das bedeutet: Arbeiten, Lernen am Arbeitsplatz und schulisches Lernen werden an einem Ort konzentriert und sind eng miteinander verknüpft. "Durch diese besondere Integration von Arbeiten und Lernen können wir besonders gut auf den individuellen Förderbedarf eingehen. Das Lernen ist von Anfang an sehr praxisbezogen. Dadurch können wir auch schulmüde Jugendliche mit größeren Lernblockaden gut motivieren. Außerdem bekommen die Jugendlichen bei uns durch die Arbeit in Produktion und Dienstleistungen Basisqualifikationen, die sie fit für Beruf und Ausbildung machen, " erläutert Barbara Birkelbach, Sozialpädagogin des Projekts.

Das Start-Projekt betreibt eine Cafeteria im früheren Gebäude des Kreisjugendamtes in der Frankfurter Str. 74 H, die für ihren erstklassigen Mittagstisch bekannt ist. Außerdem betreibt das Projekt die Cafeteria in der Offenbacher Volkshochschule. Insgesamt werden zur Zeit 18 Arbeits- und Qualifizierungsplätze für Jugendliche angeboten. Über weitere Standorte und Praxisfelder wird zur Zeit nachgedacht.

„Im Start – Projekt bleibt kein Jugendlicher, der sich engagiert und mitzieht ohne Anschlussperspektive“, kommentiert der Projektleiter des Start - Projekts, Frank Schobes, das Ergebnis des aktuellen Jahrgangs. Trotz einem sehr angespannten Arbeits- und Ausbildungsmarkt habe man wie in den früheren Jahren wieder eine sehr gute Vermittlungsquote erreicht. Als wichtigen Erfolgsfaktor des Projekts hob er die gute Kooperation mit Betrieben in der Region sowie mit dem Arbeitsamt hervor.

Finanziert wird das Start – Projekt durch die Stadt Offenbach, das Land Hessen und den Europäischen Sozialfonds.

Vom 01. August. bis zum 29. August 2003 hat das Projekt Betriebsferien. Die Kantine öffnet wieder am 01. September. Informationen gibt es unter der Telefonnummer 069 / 800 48 95.

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Weitere Informationen zu dieser Meldung: Herr Schulze-Böing, Tel.: 8065-2866