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12. Mai 2004: Der Offenbacher Oberbürgermeister und Kulturdezernent Gerhard Grandke würdigt die am Dienstag erfolgte Verleihung des renommierten Maria Sibylla Merian-Preises durch Wissenschaftsminister Udo Corts an die Offenbacher Künstlerin Bea Emsbach:

„"Das künstlerische Schaffen von Bea Emsbach wurde bereits mehrfach mit Stipendien und im vergangenen Jahr mit dem Kunstpreis der Darmstädter Sezession gewürdigt. Die nun erfolgte Verleihung des bedeutenden Maria Sibylla Merian-Preises an Bea Emsbach zeigt, wie sehr es der Zeichnerin Bea Emsbach gelungen ist, die Kunstszene mit ihrer Thematik – der präzisen Darstellung von veränderter Körperlichkeit im Spannungsfeld eines gentechnisch motivierten Machbarkeitswahns zu prägen.

Über die Verleihung habe ich mich auch deshalb besonders gefreut, weil Bea Emsbach nicht nur an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung studiert hat, sondern auch weiterhin in Offenbach lebt und arbeitet und somit zur Vielfalt der lebendigen Szene moderner Kunst in Offenbach beiträgt.“

Der alle zwei Jahre durch das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst verliehene Maria Sibylla Merian – Preis ist weit über die Landesgrenzen hinaus in der Kunstwelt sehr bekannt. Er richtet sich an „Bildende Künstlerinnen, die durch ihren persönlichen Einsatz und mit ihrem ausgereiften Werk einen besonderen Beitrag zur Förderung und Entwicklung von Kunst und Kultur in Hessen geleistet haben.“"

Der mit 20.000 Euro wurde nun am vergangenen Dienstag im Frankfurter Naturkundemuseum Senckenberg an die Offenbacher Zeichnerin Bea Emsbach und die Frankfurter Fotografin Mara Eggert verliehen.