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26. Mai 2004: Die seit Mitte April in einigen Außenbezirken der Stadt, u.a. in Teilen von Bieber, Bürgel, Rumpenheim und Tempelsee, von der ESO Dienstleistungs GmbH zur Müllentsorgung eingesetzten neuen Seitenlader-Müllautos haben die Erwartungen der Fachleute erfüllt.

Das Bereitstellen der Müllbehälter am Straßenrand, auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite klappt sehr gut. Es kam seit der Einführung zu wenigen Beschwerden, viele Bürger interessierten sich für die neue Technik und erwarteten vor der Tür das Müllfahrzeug zu einem fachlichen Plausch mit den Müllwerkern. Nach dem ersten Schritt der Einführung werden die Seitenlader wie vorgesehen auch in weiteren Sammelbezirken eingesetzt.

Heiko Linne, Abteilungsleiter der ESO-Entsorgung: "„Wir haben anfänglich mit mehr Problemen gerechnet. Sehr viele Bürger helfen durch das richtige Bereitstellen der Tonnen mit, die Vorteile der neuen Technik zu nutzen. Schließlich haben die Bürger auch durch den Rationalisierungseffekt den Vorteil der Gebührenstabilität. Die neue Technik selbst funktioniert bisher reibungslos und die Sammelteams stellen sich mit großem Engagement der auch für sie neuen Herausforderung.“"

Gab es zu Beginn des Seitenlader-Einsatzes noch 10 bis 15 Anrufe täglich auf der Hotline 8065 2888, und bei der Servicezentrale, so sind es heute noch zwei bis drei. Dabei sind nicht alle Anrufe Reklamationen oder Beschwerden. Viele Anrufer erkundigen sich nach der Technik, dem Ablauf und allgemeinen Informationen zum Thema. Offensichtlich war die Vorbereitung in den betroffenen Sammelgebieten sehr gut. Die Bürger wurden durch Informationsschriften rechtzeitig auf die Neuerung hingewiesen und konnten den Seitenlader schon vor dem Einsatz bei einer Demonstration in der Fußgängerzone Frankfurter Straße erleben.

Stolz sind die Müllwerker auch auf ihre interne Bilanz: Von den in Offenbach täglich vom ESO geleerten 2.700 Restmüllbehälter werden schon 1.000 vom Seitenlader geleert. Und dies alles ohne Beschädigungen an geparkten Fahrzeugen oder Hauswänden. Auch sind die ESO-Fachleute inzwischen mit der Technik so fit, dass sie Müllbehälter zwischen geparkten Autos leeren können, wenn für den Greifarm nur 1,50 m Platz vorhanden ist. Natürlich gab es am Anfang auch kleine Pannen, wenn mal eine Tonne im Vollservice nicht zurückgestellt wurde, weil das eingesetzte Personal erstmals in neuer Zusammensetzung in diesen Sammelgebieten tätig war und sich erst auf die örtlichen Gegebenheiten einstellen musste.

"„Ganz besonderes Lob gebührt aber den Bürgern, unseren Kunden, die uns mit Ihrer tatkräftigen Mithilfe überrascht haben und damit einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg des Seitenladers leisteten"“, betont Heiko Linne.