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29. April 2014: Die angespannte Belegungssituation Offenbacher Kindertagesstätten könnte sich bereits in Kürze deutlich verbessern, teilt Sozialdezernentin Birgit Simon mit. Dies hat eine Überprüfung der aktuellen Belegungssituation ergeben, die durch Stadträtin Simon in Gang gesetzt wurde. Nach ersten Ergebnissen kann der Betriebsleitung des EKO zufolge die Kapazität erheblich erweitert werden.

„Wir gehen momentan davon aus, dass wir durch Umorganisation in den Einrichtungen ab Juli rund 110 zusätzliche Plätze in Offenbach anbieten können – davon jeweils die Hälfte für Kindergarten- und Hortkinder“, teilt Simon mit.

Über diese Entwicklung wurde bereits in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses berichtet, in der vorläufige Ergebnisse der Überprüfung mitgeteilt und erste Zahlen bekannt gegeben wurden.

„Für mich hat in der Frage der Kinderbetreuung in Offenbach oberste Priorität, dass die Kinder in unserer Stadt so früh wie möglich vom städtischen Betreuungsangebot der Kindertagesstätten profitieren – und dass wir gleichzeitig möglichst vielen Eltern größere Flexibilität in Bezug auf ihre beruflichen Planungen ermöglichen. Deshalb ist unsere Schaffung weiterer Kindergartenplätze eine wichtige Maßnahme für mehr Familienfreundlichkeit in unserer Stadt“, teilt die Sozialdezernentin mit.

Geschaffen werden die zusätzlichen Betreuungsplätze durch eine Erhöhung der Gruppenstärken auf die gesetzlich vorgesehene Maximzahl von 25 Kindern in ausgewählten Einrichtungen. Simon ist sich sicher, „dass diese Maßnahme ohne Einbußen in der Qualität der täglichen pädagogischen Arbeit umsetzbar ist und durch unser qualifiziertes Personal geschultert werden kann“. Die Stadträtin weist darauf hin, dass bei der Auswahl der Einrichtungen sehr genau darauf geachtet wird, dass die räumlichen und sozialen Voraussetzungen eine Veränderung der Gruppenstärke zulassen. Gleichzeitig teilt Simon mit, dass die bisherigen Gruppengrößen wieder eingeführt werden, sollte sich die Situation in Offenbach wieder entspannen.

Bevor die ersten zusätzlichen Kinder in den ausgewählten Einrichtungen aufgenommen werden können, sind noch einige Formalien zu erledigen und organisatorische Vorbereitungen zu treffen. Konkrete Zahlen, wie viele Kinder in welchen Einrichtungen aufgenommen werden können, werden im Laufe der kommenden acht Wochen vorliegen. Danach kann die angestrebte Optimierungsmaßnahme, über die auch die Erzieherinnen der Einrichtungen und der Personalrat des EKO bereits informiert sind, schnell und einvernehmlich umgesetzt werden, versichert Simon.