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01. April 2004: Mit der Einleitung eines Verfahrens durch die EU-Kommission bezüglich des geplanten Flughafenausbaus sehen sich die Vertreter der Stadt Offenbach in ihrer Auffassung bestätigt, dass die von der Fraport AG vorgelegten Unterlagen nicht "risikoverträglich" sind.

Oberbürgermeister Gerhard Grandke: "Seit Jahren fordern wir von der Flughafen-betreiberin, dass sie ihre Ausbaupläne an den gegebenen Siedlungs-, Umwelt- und Wirtschaftsstrukturen orientiert; dazu gehört unter anderem das Ticona-Werk. Nun zeigt sich, dass die ignorante Vorgehensweise und das Beharren auf der überaus problematischen Nordwest-Variante das Projekt in Gänze gefährdet. Nach wie vor geht es der Stadt Offenbach nicht darum, die Prosperität des Flughafens und der Region in Frage zu stellen. Die Entscheidungsträger in den Reihen der Hessischen Landesregierung und bei Fraport sollten endlich erkennen, dass der Ausbau nur im Einvernehmen mit der Region und nicht gegen sie vorangebracht werden kann."

Hinsichtlich der erforderlichen Stellungnahme seitens der Bundesregierung, die innerhalb von zwei Monaten gefordert ist, will man sich von Offenbacher Seite aus keinen Spekulationen hingeben: "Von entscheidender Bedeutung ist zu erst einmal die Tatsache, dass dieses Vorhaben und die damit verbunden Sicherheits-aspekte von solcher Bedeutung sind, dass die EU-Kommission sich ihrer annimmt", so Grandke.