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30. März 2004: Als einer der ersten hessischen Schulträger hat die Stadt Offenbach am Main im November 2001 eine Bilaterale Vereinbarung zur Verbesserung der IT-Ausstattung im Rahmen der Landesmedieninitiative „"Schule@Zukunft"“ mit dem Land Hessen abgeschlossen. In diesem Übereinkommen legte der Magistrat fest, durch den Ausbau eines regionalen Datennetzwerkes, die Freischaltung eines Internetzugangs in allen Schulen, die Modernisierung der Computerräume sowie die Herstellung eines verlässlichen Supports, den Zugang zur Informationstechnologie an Offenbacher Schulen dauerhaft zu verbessern.

Die positive Bilanz der BildungsOFfensive: Seit 2002 wurden circa 1,8 Millionen Euro an den Schulen für die neue Technik investiert und vier Stellen für den Support der schulischen IT-Ausstattung geschaffen. Mehr als 700 neue PC’s und Server, 500 Monitore, 35 Beamer und 100 Peripheriegeräte ergänzen beziehungsweise ersetzen die vorhandenen EDV-Anlagen. Diese Leistung wird nicht nur uneingeschränkt von allen Offenbacher Schulen, sondern auch vom Hessische Kultusministerium ausdrücklich anerkannt und findet unter anderem Ausdruck in einem jährlichen Landeszuschuss von rund 65.000 Euro.

Gemessen an den Aufwendungen der Stadt ist diese Landesbeteiligung natürlich äußerst gering und so der Wunsch des Oberbürgermeisters und Stadtkämmerers "„ausbaufähig"“. Nichts desto trotz begrüßt Oberbürgermeister Gerhard Grandke die Bereitschaft des Landes, sich für weitere zwei Jahre im IT-Bereich zu engagieren und hofft, dass aus dieser "„befristeten"“ Zusammenarbeit auf Dauer eine unbefristete mit einer paritätischen Kostenverteilung wird. Denn, so der OB, aufgrund der Erfahrungen wird es höchste Zeit auch im Schulgesetz festzuschreiben, dass sich das Land an Zukunftsinvestitionen, insbesondere bei Ausstattungsmaßnahmen mit modernen Technologien und Medien, Aufbau von Netzwerken sowie Installations- und Supportkosten, angemessen zu beteiligen hat, da der IT-Bereich die Anwendung überholter Festlegungen von Lehr- und Lernmittel nicht mehr zulässt. Außerdem, so Oberbürgermeister Grandke, sind es eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit moderner Informationstechnologie zu vermitteln und damit die Chancen in Ausbildung, Studium und Beruf zu erhöhen.

Gerhard Grandke kündigt an, dass auf jeden Fall innovative Weiterentwicklung auch im Jahr 2004 stattfinden soll und verweist auf das jüngst eingerichtete Kompetenzzentrum Deutsch an der Leibnizschule (www.kompetenz.schulen-offenbach.de oder www.deutsch.schulen-offenbach.de).

Die Grundpfeiler bilden weiterhin das Geräteleasing, das Regionale Datennetzwerk und der IT-Support durch das städtische Fachpersonal. Bei der Ausstattungsverbesserung soll ein Schwerpunkt bei den Haupt- und Real-schulen sowie den Grundschulen liegen. In Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt sollen auf die Offenbacher Situation zugeschnittene Schulungen für die IT-Beauftragten der Schulen entwickelt und angeboten werden.