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18. April 2005: Das Bau- und Planungsamt der Stadt Offenbach firmiert künftig unter der Bezeichnung Amt für Stadtplanung und Baumanagement. Gleichzeitig wurden die Abteilungen des Amtes neu strukturiert. Durch die Veränderung wird der Einsatz der fachlichen Ressourcen optimiert und die Transparenz und Effizienz der Strukturen im Sinne der Offenbacher Qualitätspolitik verbessert. Durch die Änderung der Amtsbezeichnung werden die heutigen und künftigen Schwerpunkte des Amtes, Stadtplanung und Baumanagement, zum Ausdruck gebracht.

Die Ausgliederung der nicht zum Kerngeschäft einer Kommunalverwaltung gehörenden Dienstleistungsbereiche in selbstständig arbeitende Eigenbetriebe beziehungsweise Eigengesellschaften, wie beispielsweise in den ESO oder die GBM, ist Teil der Offenbacher Verwaltungsreform. Die bei der Stadt verbleibenden Aufgaben der ehemaligen Ämter für Tiefbau, Hochbau, Garten- und Friedhof, Bauverwaltung, S-Bahn wurden mit der Stadtplanung in den Jahren 1994 bis 1999 sukzessive in ein "Bau- und Planungsamt" zusammengeführt.

Das neu entstandene Amt untergliederte sich bislang in sechs Abteilungen: "Bauverwaltung", "Stadtentwicklung und Verkehrsplanung", "Städtebau", "Straßenneubau und -erhaltung / Stadtgrün / Beiträge", "Hochbau" und "S-Bahn-Bau". Durch diese große fachliche Bandbreite sowie die Konzentration auf die Hoheits- und Leistungsaufgaben entstand ein Amt, das fachübergreifend und interdisziplinär die Entwicklung und Infrastruktur der Stadt Offenbach von den ersten städtebaulichen Entwicklungsgedanken über die Konkretisierung beispielsweise in Form von Bebauungsplänen bis zur eigentlichen baulichen Umsetzung und Übergabe in die Unterhaltung aus einer Hand managt.

Auf dem Wege zu einer modernen Dienstleistungsorganisation hat sich das Amt wie alle Organisationseinheiten der Stadtverwaltung Offenbach am Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems beteiligt. Die Erstzertifizierung des Amtes erfolgte im Jahr 2004.

Die vier vorgegebenen Verwaltungsreformziele: Kundinnen- und Kundenorientierung, effizientes Verwaltungshandeln mit Qualitätsbewusstsein, Wirtschaftlichkeit und Kostenbewusstsein und Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterorientierung sind dabei auch für das Amt Grundlage für einen kontinuierlichen Veränderungs- und Optimierungsprozess. Vor dem Hintergrund schwieriger finanzieller Bedingungen, in den letzten Jahren verbunden mit einem kontinuierlichen Personalabbau, war nun ein weiterer Schritt zur zukunftsorientierten Ausrichtung des Amtes erforderlich.

Ergebnis eines sechs Monate dauernden moderierten Changemanagementprozesses ist die Umstrukturierung des Bau- und Planungsamtes in das neue Amt "Stadtentwicklung und Baumanagement". Die einzelnen Organisationseinheiten wurden unter thematischen Gesichtspunkten zusammengefasst. Die Abteilungen Stadtentwicklung, Städtebau und Bauberatung wurden zu einem Bereich "Stadtentwicklung und Städtebau" mit den Referaten "Stadtentwicklung", "Städtebau" und "Bauberatung" zusammengefasst. Aus den Themenbereichen Verkehrsplanung, Straßenbau, Stadtgestaltung und Stadtgrün wird die Abteilung "Verkehrsplanung und Stadtgestaltung" mit den Referaten "Verkehrsplanung", "Verkehrswegebau und -erhaltung" sowie "Stadtgestaltung und Stadtgrün". Der Bereich "Bauverwaltung" ist neu gegliedert in die Referate "Haushalt und Ausschreibung VOB", "Allgemeine Verwaltung und Ausschreibung VOL" sowie "Beiträge". Der Hochbau wird künftig im Bereich "Hochbaumanagement" und der S-Bahn-Bau im Bereich "S-Bahn" bearbeitet. Für stadtentwicklungsrelevante Themen aus und in der Region wurde eine Stabsstelle "Regionale Angelegenheiten" geschaffen.
Die Projekte werden künftig mit dem Ziel bearbeitet, die oberzentrale Bedeutung der Stadt Offenbach im Verdichtungsraum Rhein-Main zu stabilisieren und das Image der Stadt zu verbessern. Ziel des Amtes ist zu einer positiven Veränderung des Stadtbildes, der Standortqualität und des Images der Stadt beizutragen und damit:

die Innenstadt als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum zu stärken,
neue attraktive Wohngebiete zu entwickeln,
günstige Rahmenbedingungen für die Sicherung und Entstehung neuer
zukunftsfähiger Arbeitsplätze zu schaffen,
das Infrastrukturangebot der Stadt beispielsweise mit hochwertigen
Bildungseinrichtungen aufzuwerten,
die Grün-, Sport- und Freizeitflächen zu sichern und auszubauen,
das städtische Verkehrsnetz für alle Verkehrsarten funktionell zu
erhalten und weiterzuentwickeln.