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18. November 2005: Auf Anregung der Mainländer-Kenner Dr. Winfried H. Müller-Seyfarth (Herausgeber der Mainländer-Gesamtausgabe) und Dr. Thomas Regehly (Vorstandsmitglied der Schopenhauer-Gesellschaft) wird am Montag, 28. November 2005, in Offenbach die „Internationale Mainländer-Gesellschaft e.V.“ gegründet. Der Verein wird sich um 19.00 Uhr im Archiv im Haus der Stadtgeschichte (Lesesaal/ Mainländer-Ecke), Herrnstr.61, erstmals der interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Nach der Vorstellung und der Begrüßung durch die neue Stadtarchivarin Frau Anjali Pujari werden folgende Beiträge zu hören sein:

Prof. Dr. Yasuo Kamata (Gakuin) „ Mainländer in Japan“
Dr. Winfried H. Müller-Seyfarth (Berlin) „Die Schopenhauer-Schule – Tagung in Lecce“
Dr. Thomas Regehly (Offenbach) „Nirvana in Offenbach“
Holger Senft (Offenbach) „Ein Misanthrop in bester Gesellschaft“

Der Offenbacher Philosoph und Dichter Philipp Mainländer (eigentlich Philipp Batz), geboren am 5.10.1841 – gestorben am 1.4.1876, hat in seinem philosophischen Hauptwerk „Die Philosophie der Erlösung“ auf beeindruckende Weise dargelegt, dass dem menschlichen Dasein, als einem leidgeprägten Dasein, kein höherer Sinn verliehen werden kann und er schlussfolgert daraus, dass „das Nichtsein dem Sein vorzuziehen“ sei.

Die Stadt Offenbach hat ihm zu Ehren zu dessen 125. Todestag im Jahr 2001 ein Symposium mit dem Titel „Was Philipp Mainländer ausmacht“ ausgerichtet. Im letzten Jahr wurde ein Essay-Wettbewerb zum Thema „Der Gedanke der Erlösung bei Philipp Mainländer und seine Bedeutung für die Gegenwart“ ausgeschrieben. Oberbürgermeister Gerhard Grandke überreichte im April 2005 die Preise an Damir Smiljanic (1. Preis) und an Markus Wirtz (Sonderpreis).

Zu der Veranstaltung sind die Vertreter der Medien recht herzlich eingeladen.