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30. März 2006: Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider hat einen Arbeitskreis Industrie gegründet. Ziel ist die Unterstützung für die Betriebe und Unternehmen, die seit vielen Jahren hier arbeiten. weiter auszubauen und zu intensivieren.

OB Schneider: "Eine Hauptaufgabe meiner Wirtschaftsförderung ist und bleibt die Bestandssicherung. Es ist eine große Herausforderung, die vorhandenen, hier ansässigen Betriebe zu unterstützen, um damit zu helfen, Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft zu stabilisieren oder auszubauen. Ich will regelmäßig aus erster Hand erfahren, was die Firmen von der Stadt erwarten und welche konkreten Probleme existieren, bei denen das Rathaus Hilfestellung bieten kann. Mein Ziel ist auch, die Kompetenzen der Wirtschaft in unsere Planungen und Entscheidungen zu integrieren. Um dies zu erreichen, habe ich den Arbeitskreis Industrie ins Leben gerufen".

Dem Gremium gehören Vorstände und Geschäftsführer von elf bedeutenden Offenbacher Betrieben an. Im Einzelnen sind dies: Fredenhagen GmbH & Co. KG, MAN Roland Druckmaschinen AG, GKN Driveline Deutschland GmbH, Dematic GmbH & Co. KG, Vibra Maschinenfabrik Schultheis GmbH & Co., Alfred Clouth Lackfabrik GmbH & Co., Jahns Regulatoren GmbH, Stiefel Laboratorien GmbH, Kappus Seifenfabrik GmbH & Co., AllessaChemie GmbH und Siemens AG + Power Generation.
Schneider: "Die Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach hat sich einen exzellenten Ruf erworben. Der eingeschlagene Weg geht weiter. Dieser hochrangig und kompetent besetzte Arbeitskreis wird uns helfen, viele Hinweise und Vorschläge in die Stadtpolitik einfließen zu lassen, um den Belangen der Offenbacher Firmen Rechnung zu tragen. Deshalb sollen in Zukunft wichtige Planungen der Stadt schon im Vorfeld dem Arbeitskreis Industrie vorgestellt und mit diesen diskutiert werden".

Die erste und konstituierende Sitzung des Arbeitskreises Industrie fand nun im Offenbacher Rathaus statt. Die Vertreter der Offenbacher Industrie begrüßten die Einrichtung des Arbeitskreises, der zweimal im Jahr einberufen werden soll. Im Arbeitskreis wurden die Themen: Sicherung von Gewerbeflächen für das Produzierende Gewerbe, Baugenehmigungen, Brandverhütungsschauen, Stellplatzsatzung, Satzungen der Stadt angesprochen. Weitere Diskussionspunkte waren die Wohnsituation der Mitarbeiter in Offenbach, die Einführung eines Job-Tickets für Firmen und ihre Beschäftigten sowie eine mögliche gemeinsame "Blue Night-Veranstaltung" der Unternehmen in Offenbach bei der die Offenbacher Bevölkerung und interessierte Jugendliche sich über die Offenbacher Gewerbebetriebe informieren können.

Seitens der Unternehmen wurden die Schwierigkeiten der Industrie bei der Suche nach geeigneten und qualifizierten Fachkräften angesprochen. Oberbürgermeister Schneider schlug vor, die Einrichtung einer Berufsakademie für die ingenieurwissenschaftlichen Berufe in Offenbach am Main prüfen zu lassen. Die Vertreter der Firmen begrüßten diesen Vorschlag und boten an, hierbei aktiv mitzuarbeiten.

Abschließend wurde von den anwesenden Vertretern die bisherige Arbeit der Wirtschaftsförderung ausdrücklich gelobt und die Initiierung des Arbeitskreises als Schritt in die richtige Richtung bewertet. Die Anwesenden waren sich einig, dass in der Förderung der bestehenden Unternehmen ein großes Potenzial für die Stadt Offenbach zur Sicherung von Arbeitsplätzen liegt und der Arbeitskreis Industrie einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Offenbach leisten kann.
Teilnehmer an der Sitzung waren neben Oberbürgermeister und der Wirtschaftsförderung:
Herr Clouth, Alfred Clouth Lackfabrik GmbH & Co.
Herr Dapp, Jahns-Regulatoren GmbH,
Herr Schmidt, Dematic GmbH & Co. KG,
Herr Siebenbrock, Stiefel Laboratorium GmbH,
Herr Schultheis, Vibra Maschinenfabrik Schultheis GmbH & Co.
Herr Dr. Rall, MAN Roland Druckmaschinen AG,
Frau Kupczyk, Fredenhagen GmbH & Co. KG,
Herr Dr. Erlhof, GKN Driveline Deutschland GmbH