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08. März 2006: Der Zahn der Zeit nagt auch an den Geräten auf Offenbacher Spielplätzen. Die Stadt Offenbach ersetzt beziehungsweise ergänzt in dieser und in der nächsten Woche auf drei Anlagen die vorhandenen Spielmöglichkeiten. Auf dem Spielplatz im Amerikawald zwischen Bieber und Tempelsee mussten zwei Geräte altersbedingt abgebaut werden. Künftig wird neben dem Indianerhaus auf einem halbkreisförmigen Hügel ein Totem-Pfahl stehen. Gerade an diesem Spielplatz, der von waldartigem Baumbestand umrahmt wird, fühlen sich die Kleinen besonders gerne als Cowboy und Indianer. Außerdem wird in der Anlage eine Vogelnest-Schaukel installiert, die Kindern aller Altersgruppen viele Bewegungsmöglichkeiten erlaubt. Die Kosten für diese Maßnahme betragen 8.500 Euro.

Auf dem Spielplatz in der John-F.-Kennedy-Promenade wird das defekte Gerät durch eine Holländer-Drehscheibe ersetzt, die in den Sandkasten integriert wird. Das Karussell ist für Kinder, die älter als sechs Jahre sind, besonders geeignet. Der Bau wird mit 8.100 Euro veranschlagt.

In der Grünanlage zwischen der Berliner Straße und der Ziegelstraße, im Jahr 2002 mit Mitteln aus dem HEGISS-Projekt realisiert, stehen drei überlebensgroße Robben. Diese werden von den dort lebenden Jungen und Mädchen besonders gerne beklettert. Die Stadt hat sich deshalb entschlossen, den Sicherheitsstandard dieser Skulpturen zu erhöhen.
Die Holztiere sitzen nun auf Ovalen aus rötlichem Fallschutzkies. Außerdem wurden die Ritzen zwischen den Naturstein-Sitzblöcken mit Mörtel verfugt. So können sich die kleinen Hände der Kinder nicht mehr in den Lücken verfangen. Für diese Maßnahme werden rund 5.000 Euro ausgegeben.

Das Gesamt-Projekt wurde mit der Gebäude-Management-GmbH (GBM) und dem Eigenbetrieb (ESO) auf Sicherheitsinhalte abgestimmt.