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9. Juni 2006: Die Partnerstadt Esch sur Alzette, zweitgrößte Stadt des Staates Luxemburg, feierte jetzt ihr 100-jähriges Jubiläum als Stadt. Und wenn man schon beim Feiern ist, dann kann man mit den Partnerstädten Offenbach am Main und Mödling bei Wien auch das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft würdig begehen.
Diese drei Städte sind seit dem 19. Mai 1956 verschwistert.

So geschehen, die Escher Bürgermeisterin Lydia Mutsch lud daher zu diesem doppelten Anlass ein. Oberbürgermeister Horst Schneider mit Gattin folgte dieser Einladung gerne, auch, um gemeinsam mit den langjährigen Freunden aus der österreichischen Partnerstadt dieses schöne Jubiläum würdig zu begehen.

Zum Stadtfest selbst fanden in Esch eine Reihe von Veranstaltungen statt, so auch ein großes Volksfest mit Festumzug sowie eine akademische Feier im Stadttheater, in Anwesenheit des Luxemburger Großherzogs und seiner Gattin.

Die Gäste aus den Partnerstädten wurden auch über ein großes Erschließungsprojekt der Stadt Esch informiert, wo auf dem ehemaligen Gelände der ARBED-Stahlwerke, immerhin einer Fläche von über 120 Hektar, ein ganz neuer Stadtteil entsteht, in dem u.a. auch die neue Luxemburger Universität angesiedelt wird.
Die Escher sind darauf mit Recht sehr stolz.
Zum Thema Europa wurde der kleine Moselort S c h e n g e n besucht, der durch die Unterzeichnung des "Schengener Abkommens" über die Zollfreiheit und den Wegfall der Grenzkontrollen große Bedeutung erlangte.
Auf dem Foto übergibt Oberbürgermeister Horst Schneider an die Escher Bürgermeisterin Lydia Mutsch einen Original-Steindruck der "Ungeduld" von Franz Schubert als Erinnerung an die 50-jährige Städtepartnerschaft.
Links neben OB Schneider steht Fritz Schramma, Oberbürgermeister von Köln,
ebenfalls Partnerstadt von Esch.

Alle Anwesenden waren sich über die große Bedeutung der Städtepartnerschaften und über deren Weiterführung einig.