Sprungmarken
Suche
Suche

„05. Januar 2007: Die Müllgebühren in Offenbach bleiben weiter stabil. Obwohl der Eigenbetrieb der Stadt Offenbach (ESO) künftig wesentlich mehr für die Entsorgung des Abfalls aufwenden muss, werde der Bürger nicht höher belastet. "Das hat"“, so der zuständige Stadtrat Paul-Gerhard Weiß, "„der Magistrat der Stadt Offenbach entschieden“." Die Neufassung der Offenbacher Abfallgebührensatzung muss allerdings in der nächsten Stadtverordnetensitzung noch abschließend beraten und beschlossen werden.

Hintergrund für die erhöhten Entsorgungskosten des ESO ist eine Anhebung der Entgelte der „Rhein-Main-Abfall GmbH“ (RMA) um rund zwanzig Prozent zum Jahresbeginn. Die RMA organisiert gemeinsam für die Städte Frankfurt, Offenbach und Maintal sowie für die Landkreise Main-Taunus, Hochtaunus und Offenbach die Abfallentsorgung. Während einige Gemeinden auf die Preiserhöhung mit einer Steigerung der Müllgebühren reagieren mussten, bleiben in Offenbach die seit 1998 geltenden Tarife weiterhin stabil. „Die Mehraufwendungen für den Eigenbetrieb ESO können durch vorhandene Rücklagen aufgefangen werden“, begründet Paul-Gerhard Weiß die gute Nachricht.

Für die Bürger hat die Neufassung der Abfallgebührensatzung keine Auswirkung. Sie ist aber formalrechtlich erforderlich, um die neuen Entgelte der RMA dort aufzunehmen. Die RMA reagiert mit der Anhebung ihrer Tarife unter anderem auf Kosten für die Nachsorge stillgelegter Deponien und auf erhöhte Aufwendungen durch neue bundesweit geltende Regelungen zur Behandlung des Siedlungsabfalls.