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02. Februar 2007: Der geplante Abenteuerpark im Offenbacher Leonard-Eißnert-Park soll Mitte Mai eröffnet werden. Nach Aussage der Fun Forest GmbH können ab Ostern Kletterer die ersten Parcours besteigen. An Pfingsten 2007 sollen alle zehn Stationen begehbar sein. Die Arbeiten sollen in der zweiten Februarwoche beginnen. Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider: „Das ist eine Einrichtung, die direkt neben dem Kickers Stadion das Sport- und Freizeitangebot unserer Stadt stärkt“.

Geplant ist auf dem circa drei Hektar großen Gelände in fünf bis fünfzehn Meter Höhe mehr als 140 Bäume mit circa 12.000 Meter Stahlseil und Stegen zu verbinden. Die Besucher können, gesichert mit Helm und Gurt, den Park in luftiger Höhe ablaufen. Für den Nachwuchs wird ein eigner Kids-Parcours errichtet, der für Jungen und Mädchen in einem Alter ab vier Jahren geeignet ist.

Nach Aussage des Fun-Forest Geschäftsführers Mathias Hensel haben die verschiedenen Parcours unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Diese werden von einem Team betreut, das, hervorragend ausgebildet, die Gäste sichert. Ohne Materialcheck und Sicherheitseinweisung dürfen Abenteuerlustige nicht klettern.

Die Firma Fun Forest GmbH betreibt bereits ein ähnliches Projekt in Kandel bei Karlsruhe. Die Resonanz auf das Freizeitvergnügen ist dort groß. Das Konzept verspricht ein individuelles und spannendes Erlebnis mit Freunden, in der Familie, aber auch bei einer Einzelbegehung. Gestärkt wird das Verantwortungsgefühl für ein Team. Vor allem bei Jugendlichen ist der pädagogische Nutzen unverkennbar.

Das Angebot der Firma Fun Forest GmbH richtet sich gleichermaßen an Einzelbesucher, Familien, Schulklassen nebst ihren Lehrern, Vereine und Firmen. Es ist ein Vergnügen für alle, die einmal den Boden unter den Füßen verlieren wollen, um sich wie Tarzan durch die Lüfte zu schwingen, und die sich dabei nur noch auf ihren eigenen Mut und ihre persönlichen Fähigkeiten verlassen möchten.

Nicht zuletzt der attraktive Eintrittspreis und die professionelle Betreuung durch das Abenteuerpark-Team sind die Faktoren, von denen sich die Initiatoren erhoffen, dass viele Gruppen den Weg in den neuen Abenteuerpark finden. Oberbürgermeister Horst Schneider: „Das ist ein Angebot, das für die ganze Region attraktiv ist und viele Menschen nach Offenbach zieht. Davon profitieren auch Handel und Gastronomie“. Besonders freut sich der Oberbürgermeister auf die Einrichtung eines so genanntes „Grünen Klassenzimmers“. Wie in Kandel ist in Offenbach ein solcher “außerschulischer Lernort“ geplant.

Der Abenteuerpark bietet seinen Besuchern, erwartet werden bis zu 35.000 Menschen im Jahr, ein kleines, aber feines gastronomisches Angebot. „Hier kann man dann“, so Geschäftsführer Hensel, „wieder neue Kraft und Energie tanken“.