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31. August 2007: Ab Freitag hat Offenbach einen eigenen Autobahn-Anschluss - so lauteten die Schlagzeilen der örtlichen Medien vor 50 Jahren. Die heutige A 3 existierte noch nicht, und das Frankfurter Kreuz hatte an der östlichen Seite lediglich einen Stummel, der an der Abfahrt Frankfurt-Süd endete.

Das neue Teilstück nach Offenbach/Neu-Isenburg wurde am 28. Juli 1957 eröffnet, so dass Offenbach an diesem Tag seine Anbindung an das Bundesdeutsche Autobahnnetz feiern durfte. Über die Sprendlinger Landstraße, die vormals lediglich als Verbindungsstraße in den südlichen Landkreis diente, war die Stadt Offenbach nunmehr schnell und direkt erreichbar.

Das Autobahnamt Frankfurt hatte die Arbeiten zwischen der Anschlussstellen Offenbach und Frankfurt-Süd extra beschleunigt, um die Besucherströme zu den Herbstmessen in Frankfurt und Offenbach als auch zur IAA besser regulieren zu können.

Die Umleitungsfahrbahn Richtung Sprendlingen konnte allerdings erst mit dreiwöchiger Verzögerung in Betrieb genommen werden, da der ursprünglich im Juni so verheißungsvoll begonnene Sommer eine längere Regenperiode hinnehmen musste.