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21. August 2008: Eher trostlos bietet sich derzeit der Spielplatz an der Tempelsee-Anlage dar. Spielgeräte gibt es kaum, die Gestaltung des Geländes ist einfallslos. Das soll sich ändern. Im Winter soll die komplette Umgestaltung des Geländes, einschließlich des benachbarten Bolzplatzes, beginnen. Rund 90.000 Euro will die Stadt aufwenden, um das Areal nach den Plänen des Amtes für Stadtplanung und Baumanagement neu und attraktiver zu gestalten.

Die Planer haben sich vom naturnahen Charakter der Tempelsee-Anlage inspirieren lassen. Der Spielplatz soll sich harmonisch einfügen und mehr Spielmöglichkeiten bieten.

Zentrales Element ist ein Erdwall von 1,30 bis 1,80 Metern Höhe, der sich über das Gelände windet. Er soll für eine abwechslungsreiche Topographie sorgen und die Spielbereiche für die verschiedenen Altersgruppen gliedern. Durch den schlangenförmigen Verlauf des Walles entstehen kleine Buchten, die unterschiedlich ausgestattet sein sollen. Eine Fläche mit Kletter- und Rutschangeboten für Kinder bis zehn Jahre ist ebenso vorgesehen wie eine Boulderwand zum Klettern, ein Hangelwald aus Robinienstämmen und Tauen sowie ein Sandbagger. Die Vielfalt soll Bewegungsanreize schaffen und zum kreativen Spiel anregen. Weitere Elemente sind ein Tunnel, ein Kletter-Canyon und Balancierbalken in einer dichten Pflanzung aus niedrigen Strauchweiden. Das vorhandene Karussell bleibt erhalten.

Am Ende des Walles ist ein Bereich für ältere Kinder und Jugendliche vorgesehen: Eine ovale, rote Betonfläche mit Streetballkorb und Sitzgelegenheiten. Der vorhandene Bolzplatz soll etwas kleiner ausfallen und eine neue Ausrichtung erhalten, um Anwohner besser vor Lärm zu schützen.