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29. Oktober 2009: In die Pläne für das Sportzentrum in Bürgel hat das Amt für Stadtplanung und Baumanagement nun die Anregungen der Anwohner aufgenommen. Sie sollen vom benachbarten Sport- und Veranstaltungsbetrieb möglichst unbehelligt bleiben. Vier wesentliche Änderungen betreffen unter anderem den geplanten Parkplatz und die Außengastronomie.

Zum Schutz der westlich angrenzenden Wohngebiete sollen die Zufahrt zum Parkplatz der neuen Sportanlage ausschließlich vom geplanten Mainzer Ring aus erfolgen, und zwar über den Pfaffenpfad, der dazu verbreitert wird. Zwischen den Maingaustraße und den weiter östlich liegenden Kleingärten wird der Pfaffenweg hingegen als Rad- und Fußweg ausgewiesen und mit Pollern für den Autoverkehr gesperrt.

Der Fußweg, der vom Pfaffenpfad aus zum Haupteingang des neuen Sportzentrums führt, soll nun ebenfalls eine größere Entfernung zur benachbarten Wohnbebauung einhalten. Die Bepflanzung wird ausgeweitet und soll für Lärmschutz sorgen. Und auch von der Außengastronomie soll im Sommer keine Beeinträchtigung für die Nachbarn ausgehen. Da die geplante Zwei-Feld-Gymnastikhalle für Fitness- und Gesundheitssport erst nachträglich errichtet werden soll, wird das Restaurant-Gebäude nun so platziert, dass es die Terrasse zu den benachbarten Grundstücken hin abschirmt.

Der Parkplatz soll nun bloß 100 statt, wie ursprünglich geplant, 125 Stellplätze umfassen. Der Abstand zur Wohnbebauung wird um 15 bis 20 Meter vergrößert.

Der geänderte Plan wird nun den Stadtverordneten zur Beschlussfassung vorgelegt.

Die traditionsreiche Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) 1847 Bürgel plant den Bau einer neuen Halle für rund 3,5 Millionen Euro am Standort ihrer Tennishalle zwischen Rumpenheimer Straße und der künftigen Umgehungsstraße Mainzer Ring. Die Stadt unterstützt das Bauvorhaben mit zwei Millionen Euro, zur Hälfte aus Fördermitteln des Konjunkturpakets II. Weil die Stadt selbst das Bauvorhaben nicht stemmen kann, hat die TSG Bürgel die Regie übernommen.

Als Ersatz für die äußerst sanierungsbedürftige Jahnhalle wird eine neue Drei-Feld-Halle mit bis zu 850 Besucherplätzen errichtet. Die vorhandene Tennishalle soll zu einer multifunktionalen Sporthalle umgebaut werden. Geplant ist, die Vier-Feld-Halle auf drei Felder zu begrenzen. Eine neue Vereinsgaststätte ist vorgesehen – mit einem Restaurant und mit einer Sportsbar, wo sich Mitglieder nach dem Training erfrischen können. Das Clubheim soll in einen Sportkindergarten umgebaut werden. Mittelfristig ist außerdem eine Zwei-Feld-Halle für Gymnastik und Gesundheitssport vorgesehen.