Sprungmarken
Suche
Suche

30. April 2009: Die neu ausgebaute Hauptroute des Regionalparks RheinMain streift auch den Schlosspark Rumpenheim. Die Stadt Offenbach nimmt dies zum Anlass, um am Mainuferdamm beim Schlosspark einen Rastplatz anzulegen. „Die Regionalpark-Route entlang des Kuhmühlgrabens zwischen Bürgel und Rumpenheim wird künftig viele Besucher anziehen“, schätzt Oberbürgermeister Horst Schneider. Diese Besucher wolle man auf den schönen und gartengeschichtlich interessanten Schlosspark aufmerksam machen. Der Park soll nun auch einen schön gestalteten Hintereingang bekommen.

Zurzeit befindet sich an der Ostseite des Rumpenheimer Schlossparks lediglich eine Lücke im Zaun. Nur wer den Park kennt, weiß, welch reizvolle Umgebung sich hinter den Hecken verbirgt. Künftig sollen zwei hohe Sandstein-Säulen mit integrierten Sitzbänken den Ost-Eingang akzentuieren. Die Gestaltung soll sich an den vorhandenen Park-Eingängen orientieren. Der Osteingang soll zwei Meter neben der derzeitigen Lücke entstehen und einen ersten Blick auf den Monopteros bieten. Am neuen Eingang sind Fahrradbügel und eine Info-Tafel vorgesehen.

Der neue Rast- und Aussichtsplatz soll dort angelegt werden, wo die Regionalpark-Route nach vielen Kilometern durch Feld, Wald und Wiese wieder auf den Main trifft. Von dort aus haben Besucher einen schönen Blick auf die Mainaue und auf den Fluss.

Der gepflasterte Platz ist für alle, die von der Clara-Grein-Straße aus entlang des Schlossparks kommen über eine zweistufige Treppe erreichbar sein. Von der anderen Seite aus ist ein barrierefreier Zugang über eine Rampe geplant. Niedrige Mauern aus gespaltenen Sandsteinblöcken sollen den Platz einfassen. Ein Teil der niedrigen Sandsteinblöcke erhält Sitzauflagen aus Holz, die Bank an der Schlosspark-Seite wird zusätzlich mit Rückenlehne ausgestattet. Eine Hainbuchenhecke wird den Platz umfassen. Neben dem Rastplatz wird eine vier Meter hohe Sandstein-Stele stehen, die bereits vom Mainuferweg aus zu sehen sein wird. An der Stele soll auf die Wegeführung der Regionalpark-Route hingewiesen werden. Auch ist geplant, den Fluss als literarisches Thema aufzunehmen.

Das Vorhaben wird insgesamt 130.000 Euro kosten. 35.000 Euro steuert die Dachgesellschaft Regionalpark bei, weitere 35.000 schießt das Land Hessen zu.