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14. Januar 2010: Die neu strukturierte hessische Förderbank im Omegahaus am Offenbacher Kaiserlei ist am 1. September 2009 neu in Offenbach gestartet. Oberbürgermeister Horst Schneider begrüßte gemeinsam mit dem Leiter der Wirtschaftsförderung Jürgen Amberger die Bank in Offenbach. Im Gespräch mit dem Geschäftsleiter der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen Eckhard Hassebrock, Dr. Herbert Hirschler und Dr. Michael Reckhard wurden Möglichkeiten zur Intensivierung der Zusammenarbeit ausgelotet mit dem Ziel, den Standort Offenbach im Bereich Infrastruktur und Wirtschaft zu stärken. Die Bank wird im Laufe des Jahres 2010 weitere, rund 50 Arbeitsplätze von dem Standort Frankfurt nach Offenbach verlagern.

Bislang arbeiten am Standort Offenbach seit dem 1. September 166 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Außenstelle wird zum Jahresende 2010 geschlossen. In dem Gespräch stellten die Geschäftsleiter der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen das Förderengagement der letzten Jahre für die Stadt Offenbach dar:

Im Jahr 2009 flossen rd. 43 Mio. Euro aus den verschiedenen Förderbereichen nach Offenbach. Schwerpunkt bildete dabei das Konjunkturprogramm des Landes Hessen und des Bundes mit knapp 20 Mio. Euro. Die WIBank wickelt dieses Förderprogramm vollständig ab und hat aufgrund ihres guten Ratings auch Refinanzierungsmittel zur Finanzierung dieses Programms zu günstigen Konditionen beschafft.

Mit diesem Förderprogramm wird beispielsweise die Sanierung und Neugestaltung des Wilhelmsplatzes gefördert. Auch profitieren mehrere Kindertagesstätten von diesem Programm, im Schwimmbad Rosenhöhe und im Sportzentrum Bürgel sind weitere Maßnahmen aus dieser Förderung in Arbeit. Und auch mehrere Schulen in Offenbach erfahren Modernisierungsmaßnahmen, z. B. die Grundschule Buchhügel, wo energetische Sanierung erfolgt und die Ganztagsbetreuung erweitert wird.

Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Modernisierung des Mietwohnungsbestandes der Gemeinnützigen Baugesellschaft der Stadt Offenbach dar. Im Vordergrund stehen hier Energieeffizienzsanierungen. Im Mietwohnungsbau profitieren aber auch private Vermieter von den Förderprogrammen der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen.

OB Horst Schneider sagte anläßlich seines Besuches: „Ich freue mich, dass sich auch die neue hessische Förderbank zum Standort Offenbach bekennt; die Zusammenarbeit gerade in diesem Jahr hat sehr erfreuliche Ergebnisse für die Stadt Offenbach gehabt. Es ist gut, dass es für die weiteren Planungen zum Ausbau und zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur in Offenbach und auch im örtlichen Mietwohnungsbau kurze Wege existieren, um gemeinsam mit der WIBank eine den Haushalt schonende Finanzierung zu erarbeiten. Wir schätzen die WIBank hierbei als höchst kompetente Partnerin.“

Geschäftsleiter der WIBank Dr. Herbert Hirschler fügte hinzu: „Es ist erstaunlich, welchen Schub die Verbesserung des Standortes Offenbach gerade in den letzten beiden Jahren erfahren hat. Hier zeigt sich, dass eine umsichtige und vorausschauende Planung durchgeführt wird, um die Wirtschaftskraft in Offenbach zu stärken. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank ist im Bereich der gewerblichen Wirtschaft, aber auch im Bereich der freien Berufe mit der Finanzierung von Existenzgründungen, von Unternehmenserweiterungen oder der Unternehmensnachfolge in Offenbach immer stärker vertreten. Unsere Tätigkeit setzt schon bei der Beratung an: die Förderberatung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank lotst Existenzgründer und Unternehmer zur passgenauen Förderung.“

Mit dem Gesetz zur Neuordnung der monetären Förderung in Hessen vom 16.07.2009 macht das Land Hessen sein öffentliches Fördergeschäft fit für die Zukunft. Der Gesetzgeber hat einen zentralen Ansprechpartner in Förderangelegenheiten geschaffen: die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank). Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) bündelt nunmehr als das einzige monetäre Förderinstitut des Landes Hessen nahezu das gesamte öffentliche Fördergeschäft in Hessen: die Förderprogramme der Europäischen Union in Gestalt aller Europäischen Strukturfonds, die Förderprogramme des Bundes (z. B. KfW-Programme, Wohnungs- und Städtebau-Programme) und den Großteil der Programme des Landes Hessen. Darüber hinaus bietet die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen auch eigene Finanzierungsprogramme zu einem günstigen Zinssatz an. Dieses Aufgabenspektrum ist in der Landschaft der Förderbanken der Bundesrepublik Deutschland einzigartig.

Mit ihren Förderprodukten und ihrem umfassenden Beratungsangebot unterstützt die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen die wirtschaftliche und strukturelle Entwicklung Hessens und trägt damit zur Zukunftsfähigkeit des Landes bei. Als einer der drei Geschäftsbereiche, auf denen das strategische Geschäftsmodell der Helaba basiert, ist die Wirtschafts- und Infrastrukturbank integraler Bestandteil der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die Bilanzsumme der WIBank beläuft sich im Jahr 2009 auf zehn Millarden Euro, davon sind 1,5 Millarden Neugeschäft.

 
Beratungshotline der Wirtschafts- und Infrastrukturbank: 0180 - 500 5 299*
Mo - Do von 9:00 bis 18:00 Uhr, Fr von 9:00 bis 16:00 Uhr
(*14 ct./Min. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom, Mobilfunktarife können davon abweichen, der Mobilfunkhöchstpreis kann bis zu 42 ct./Min. betragen)

E-Mail: foerderberatungwibankde