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14. April 2011: Als „bedeutenden Schritt“ hin zu einer verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit haben Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth und Offenbachs Stadtoberhaupt Horst Schneider das Bauvorhaben von Mercedes-Benz am Kaiserlei gewürdigt. Das Investitionsvorhaben des Autobauers bringe beide Kommunen ein weiteres Stück näher und belege die Bedeutung der Kooperation zwischen den Städten und Gemeinden, die zur Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main gehören. In Europa gebe es heute eine verstärkte Konkurrenz zwischen Metropolregionen, daher sei es umso wichtiger, dass Städte ihre Kräfte bündeln, hoben Roth und Schneider hervor. Nur auf diesem Weg könne es gelingen, sich als Standort zu behaupten. Mercedes-Benz stellte die Pläne für den Standort Frankfurt/Offenbach am Kaiserlei vor.

Frankfurt liege daran, dass die Mischung von Industrie und Dienstleistung stimme, sagte Oberbürgermeisterin Petra Roth. Der Standort wolle sich bestimmt nicht von Industrie-Arbeitsplätzen verabschieden, betonte die Oberbürgermeisterin. Gleichzeitig seien Dienstleistungen von großer Bedeutung für die gesamte Region. Der Kaiserlei sei ein Standort für hochwertige Dienstleistungen, betonte Schneider. Mit dem Neubau der Europäischen Zentralbank im Frankfurter Ostend werde es sicherlich eine größere Nachfrage am Kaiserlei nach hochwertigem Büroraum geben.
Mit der geplanten Optimierung der Verkehrsführung in diesem Bereich werde es Offenbach möglich, neue Grundstücke auf seiner Seite zu erschließen.

Die Kooperation zwischen Frankfurt und Offenbach könne sich, so die beiden Oberbürgermeister, am Kaiserlei ausgesprochen gut entwickeln. Damit werde nicht grundsätzlich der Schlusspunkt unter frühere Städtekonkurrenzen in der Ansiedlungspolitik gesetzt."Frankfurt und Offenbach müssen aber an einem so exponierten Standort wie dem Kaiserlei ihre Kräfte im Wettbewerb um Ansiedlungen unbedingt bündeln", betonten Roth und Schneider.