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„Mein Ziel ist die Olympiade in Rio de Janeiro“ - mit diesen klaren Worten kündigte der 26-jährige Zehnkämpfer und amtierende Europameister Pascal Behrenbruch am Empfang der Stadt Offenbach für seine Olympiateilnehmer sein persönliches Ziel an. Johannes Schmidt, der im Rudern bei den Paralympics am Start war, ist da noch zurückhaltender, auch wenn sein Umfeld den dann 34-Jährigen gerne bei der Olympiade im brasilianischen Rio im Jahr 2016 sehen würde. Bürgermeister und Sportdezernent Peter Schneider dankte den beiden Sportlern für ihre guten sportlichen Leistungen, die sie vor einem weltweiten Publikum und vor einer unglaublich großen Medienpräsenz gezeigt haben.

Sie beide sind Persönlichkeiten“, zollte Schneider beiden Olympiateilnehmern große Anerkennung „die den Ruf der Sportstadt Offenbach in die ganze Welt hinausgetragen und unsere Stadt in London bestens vertreten haben. Persönlichkeiten, die so in der Öffentlichkeit und an der Spitze ihrer sportlichen Tätigkeit stehen, sind ausgezeichnete Vorbilder für unsere Jugend.“

Roland Eiselt, Vorsitzender der Rudergesellschaft Undine, in deren Räume der Empfang stattfand, erzählte welche Unterstützung der Handicap-Sportler Johannes Schmidt seitens seines Vereins und den beiden Trainern Marie-Luise Vogel und Jochen Weber erhält und wie alle an den Renntagen in Eton bei London vor Ort waren und die Daumen gedrückt haben.

Pascal Behrenbruch wird u.a. von seinem Arbeitgeber, der Fraport AG, unterstützt. Fraport-Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor Michael Müller stellte das Engagement für ihn vor und erklärte wie wichtig auch für einen Spitzensportler eine berufliche Existenz ist, auch wenn durch das intensive Training der Beruf zeitweise hinten ansteht.

Nachdem zu beiden Sportlern ein kurzer Film gezeigt wurde, stellte Sportamtsleiter Jürgen Weil den beiden Olympioniken Fragen zu ihrem Trainingsprogramm vor den Meisterschaften, zu ihren Gefühlen über ihr Abschneiden bei der Olympiade und zu ihren sportlichen und persönlichen Zielen.

Peter Schneider bat Schmidt und Behrenbruch zum Abschluss des Empfangs um einen Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Offenbach. Beide erhielten als Geschenk Portraits von sich, die der Offenbacher Künstler Helmut Kaben gemalt hat.