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Der Zuspruch wächst. Immer mehr Menschen besuchen die Offenbacher Innenstadt. An drei Tagen im November 2011 wurden an elf Messpunkten 458.190 Passanten gezählt. Das sind 3,4 Prozent mehr als im November 2010 (443022). Gegenüber 2008 beträgt der Zuwachs rund zwanzig Prozent.

Damals passierten 380.910 Frauen und Männer die Zählstationen. Seit 2008 werden in Offenbach regelmäßig im November die Kundenströme gemessen. Die Erfassung erfolgt jeweils unter völlig identischen Bedingungen. Die Zählung ist ein Projekt der Initiative „Aktive Innenstadt Offenbach“. Da viele Menschen mehrere Erfassungsorte passieren, kommt es zu Doppelzählungen.

Die Frankfurter Straße lockt mit deutlichem Abstand die meisten Fußgänger an. Rund 70.000 Frauen und Männer passierten den westlichen Teil zwischen Aliceplatz und Herrnstraße. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber 2010. Der Grund: Seit der Eröffnung des Einkaufszentrums KOMM haben Aliceplatz und Große Marktstraße an Bedeutung gewonnen. Die Zahl der Fußgänger hier hat sich seit 2008 mehr als verdoppelt. Im östlichen Teil der Großen Marktstraße haben sie sich verdreifacht. Die Bieberer Straße profitierte vom Umbau des Wilhelmsplatzes und von der Wiedereröffnung des GMO (Geschäftshaus Marktplatz Offenbach). Die Zahl der Passanten hier stieg von 25.000 (2008) auf rund 30.000 (2011). Die Verschiebungen zwischen den wichtigsten Fußgängerachsen der Innenstadt scheinen aber allmählich abgeschlossen zu sein: so sind die Verlagerungen zwischen 2010 und 2011 nur noch gering:

Oberbürgermeister Horst Schneider: „Unsere Entscheidung gezielt in die Aufwertung der Innenstadt zu investieren, zeigt den richtigen Weg wie die Zuwachszahlen belegen. Ein schöneres Stadtbild, mehr Aufenthaltsqualität ziehen mehr Kunden an. So werden Handel und Gastronomie gestärkt. So können wir uns im Wettbewerb in der Region als Oberzentrum behaupten“.

Die Zählung erfolgt an 11 festgelegten Stellen jeweils mittwochs, freitags und samstags von 9 bis 20 Uhr und erfasst die Passanten nach eingeschlagener Richtung.

Das Programm „Aktive Innenstadt Offenbach“ hat zum Ziel, Maßnahmen zur Aufwertung der City zu initiieren und zu koordinieren. Beispiele sind: das Fassadenprogramm zur gestalterischen Aufwertung der Geschäftshäuser, ein „Gestaltungsmanual“ für Sondernutzungen im öffentlichen Raum, Geschäftsauslagen und Werbeanlagen, Verbesserung des Stadtbildes und somit eine Stabilisierung der Miet- und Bodenpreise. Wichtig und vielversprechend ist die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit dem „Karree Offenbach“, einem Zusammenschluss von Hauseigentümern im Programmgebiet, der seit 2011 engagiert an der Aufwertung der Innenstadt Offenbach mitwirkt.