Sprungmarken
Suche
Suche

Das Klima schützen und Lebensräume für kommende Generationen erhalten – das ist erklärtes Ziel der Stadt Offenbach. Welchen engagierten Beitrag die Stadt zum Klimaschutz leistet und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, ist nun auf einer neuen Internetseite zu sehen.

Um das Thema weiter voranzutreiben, hat das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz (früher: Mobilität), wie es neuerdings heißt, zudem eine Klimaschutzmanagerin eingestellt. Und die kostenlose Haus-zu-Haus-Beratung, die gerade bei einem Bundeswettbewerb 20.000 Euro Preisgeld kassierte, wird in diesem Winter ausgeweitet.

„Klimaschutz wird in Offenbach ganz groß geschrieben“, betont Bürgermeister und Umweltdezernent Peter Schneider. „Es gibt in unserer Stadt eine Fülle von Aktivitäten, trotz der schwierigen finanziellen Bedingungen – wir leisten viel mit wenigen Mitteln.“ Ziel ist es, alle fünf Jahre den CO2-Ausstoß um zehn Prozent zu senken. Um das zu erreichen, ergeben sich in der Verwaltung wie auch in der Praxis, für Unternehmen wie für die Bürgerinnen und Bürger, viele neue Handlungsfelder.

Einen gut strukturierten Überblick zum Thema Klimaschutz in Offenbach bietet der Internetauftritt http://www.offenbach.de/klimaschutz/. Die neue Microsite wurde bewusst in das Portal des Gesamt-Internetauftritts der Stadt Offenbach integriert und mit technischen „Bordmitteln“ umgesetzt. In Zusammenarbeit mit der Internetredaktion und der Internetagentur des Portals ist eine ansprechende Seite entstanden, die alle Klima- und Energie-Themen bündelt sowie best practise Beispiele aus Offenbach fokussiert.

Direkte Haus-zu-Haus-Beratung wirkt: mehr energetische Sanierungen
So finden sich unter dem Punkt „Energieeffiziente Gebäude“ alle Informationen zu der beim Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz 2012“ ausgezeichneten Haus-zu-Haus-Beratung. „In diesem Winter beraten wir die Eigentümer der Ein- und Zweifamilienhäuser im Stadtgebiet zwischen Sprendlinger Landstraße und Waldstraße sowie Odenwaldring und Starkenburgring bzw. Friedrichsring“, erläutert Amtsleiterin Heike Hollerbach. Das seit 2010 laufende Projekt zeichne sich durch ein gut durchdachtes und strukturiertes Konzept aus, das den Bürgerinnen und Bürgern Impulse für eine energetische Sanierung der eigenen vier Wände gebe, hieß es bei der Preisverleihung in Berlin. Und es wirkt: Während bundesweit nur etwa ein Prozent der Ein- und Zweifamilienhäuser energetisch saniert werden, sind es in Offenbach mittlerweile acht Prozent.

Der erfolgreiche Ansatz, mit Klimaschutz-Anliegen direkt auf die Menschen zuzugehen, soll nun in einer kostenlosen Firmen-zu-Firmen-Beratung fortgesetzt werden. Mit diesem Projekt beschäftigt sich die neue Klimaschutzmanagerin Dorothee Rolfsmeyer, die seit Ende September in Offenbach beschäftigt ist. Ihre Vollzeitstelle wird für 2,5 Jahre zu 85 % durch Mittel der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Außerdem möchte sie einen Bürgerfonds für den Klimaschutz entwickeln und in einer stadtweiten Kampagne über Klimawandel und –schutz aufklären. „Wir suchen immer mehr Mitstreiter“, betont Amtsleiterin Hollerbach. „Denn Klimaschutz gelingt nur, wenn möglichst viele mitmachen.“