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Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befischung am 18. und 19. April.

Das Ökosystem am Schulheis-Weiher ist im Jahr 2011 im Soll. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befischung am 18. und 19. April. Nach Abschluss der Sanierung im Jahr 2010 beobachtet das Amt für Umwelt, Energie und Mobilität drei Jahre lang die eigenständige Entwicklung des Ökosystems. Der Schultheis-Weiher verbindet mitten in der Region Rhein-Main Badespaß von Mai bis September mit Naturschutz und der Weiterentwicklung des sensiblen Ökosystems.

Götz Kuhn, Berufsfischer aus Karlsruhe, hat für das Monitoring in der vergangenen Woche die unterschiedlichen Alters- und Gewichtklassen von Jung- und Großfischen ermittelt, per Elektrobefischung der Uferbereiche und durch Auslegen von insgesamt etwa zwei Kilometer langen Netzen mit unterschiedlichen Maschenweiten. Unterstützt wird Kuhn von dem Gewässerökologen Christian Schuller und dem Vorstand der Vereinigung der Offenbacher Angelvereine, Armin Schäfer und Markus Steiger.

Eine Auswertung des Fangs ergab: Die Menge an Fischen ist in einem See von der Größe des Schultheis–Weihers normal. Gewässerfremde Fischarten sind entfernt oder sind von der Anzahl zu vernachlässigen. Das Verhältnis von Friedfischen, wie Schleien, Rotauge oder Rotfeder zu den Raubfischen wie Hechten ist ausgeglichen. Es besteht keine Ausprägung bestimmter Altersklassen.

Für die Umsetzung der Ziele der Stadt Offenbach bedeutet das Ergebnis: Die wichtigsten angestrebten Sanierungsziele konnten erreicht werden. Trotz des durchgehenden Badebetriebs vom 1. Mai bis zum 15. September ist der Umbau des Ökosystems zu einem Hecht-Schleien-Gewässer erfolgreich umgesetzt.