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Wetter, Wasserqualität und Liegewiese: alles „stimmt“ in diesem Jahr. Die Badegäste zeigen sich zufrieden. Im Mai, als Bürgermeister Peter Schneider die Badesaison im Schultheis–Weiher mit einem Sprung ins 14 Grad kalte Nass eröffnete, war ob des Sommers noch viel Optimismus im Spiel. Heike Hollerbach, Leiterin des Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz: „Mittlerweile zählen wir 2.000 Besucher am Tag und die „Lust“ der Offenbacher sich an „ihrem“ Schultheis–Weiher zu erfreuen und zu erfrischen, ist spürbar. Obwohl nur zu Fuß und Rad zu erreichen, deutet die große Zahl an, dass die Badegäste die außergewöhnliche Lage des Sees im Naturschutzgebiet schätzen. Der Schultheis-Weiher ist klein und sehr flach. Deshalb müssen wir besonders auf eine ausgewogene Balance zwischen der Badenutzung und Schonung der Natur achten.“

Es ist Aufgabe des verantwortlichen Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz das Naherholungsgebiet nicht nur zu unterhalten, sondern auch kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dabei steht der Naturschutz im Focus. Alle Veränderungen müssen maßvoll und im Einvernehmen mit der oberen Naturschutzbehörde und allen Beteiligten erfolgen.

In diesem Jahr präsentiert sich der Zugang aus Richtung Süden neu. Statt eines Geländers aus Stahlrohr laden Bänke und Holzpoller quasi in der ersten Reihe zum Sitzen und Verweilen ein. Wellenförmig aufgestellt passen sie sich harmonisch Landschaft und Umgebung an.

Auch Dank der der Bade- und Geländeaufsicht verlief die bisherige Badesaison ohne besondere Vorkommnisse. Auch die immer wieder gestellte Frage „ist der See zum Baden freigegeben“ konnte durchgehend mit „ja“ beantwortet werden. Die Akzeptanz der Regeln im Badebetrieb ist für eine dauerhafte naturverträgliche Nutzung ganz wichtig. Heike Hollerbach „keine Hunde, keine Boote, keine Feiern, kein Füttern der Tiere, das ist schon das Wesentliche und gegenseitige Rücksichtnahme“.

Viel Überzeugungsarbeit und ein Händchen im Umgang mit Menschen muss die Geländeaufsicht beweisen, wenn beispielsweise ein Motorboot ins Wasser gelassen werden soll oder jemand mit einem Highspeed – Modell Trainingsrunden fahren möchte. Auch die Anfrage nach einem Mitternachts-Fotoworkshop mit Fotomodell oder nach Schwimmkursen für Hunde zeigt, welche Fantasien der See auslöst.

Hier sei, so Hollerbach, immer eine Abwägung zwischen den Interessen von Mensch und Natur notwendig. Die Bade- und Geländeaufsicht hat gerade in diesen sonnigen Tagen einen schwierigen Dienst. Ständige Wachsamkeit bei über 30 Grad im Schatten fordert das Personal erheblich.

Aktuelle Informationen über Wasserwerte und Temperaturen gibt es im Internet auf den Seiten von www.offenbach.de