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Ergänzende Informationen für alle Kolleginnen und Kollegen, die am gestrigen Pressetermin nicht teilnehmen konnten.

Seit geraumer Zeit weht frischer Wind durch das Mathildenviertel, erkennbar auch an Projekten wie dem Boardinghaus für Studierende der Frankfurt Schoolf of Finance & Management, dem Lichtpol und, einige Meter weiter die Hermann-Steinhäuser-Straße entlang, dem Ostpol, sichtbarer Kristallisationspunkt der Kreativ- und Gründerszene. Von dem jetzt eingeweihten Studentenhaus in der Arthur-Zitscher-Straße sollen vorrangig Studenten der Hochschule für Gestaltung profitieren: insgesamt sieben Wohnungen für 21 Studenten sind ab sofort bezugsfertig, die teilmöblierten Zimmer und eine ausgestattete Küche warten auf die künftigen Bewohner.

Dass bezahlbarer Wohnung in zentraler Lage gerade für Studenten oft unerschwinglich ist, weiß auch Winfried Männche, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Baugesellschaft Offenbach (GBO): „Mit eine Raummiete von 300 EURO im Monat inklusive IT und allem haben wir hier ein weiteres attraktives Wohnungsangebot zu günstigen Preisen geschaffen.“ Das Projekt sei durchaus auch eine „Hommage an die Hochschule für Gestaltung“, so Männche weiter, deren Ruf jungen Menschen aus der ganzen Welt nach Offenbach lockt. Das Interesse an den Zimmern ist groß, sieben Studenten haben sich schon „ihre“ Räume gesichert.
Insgesamt 1,85 Millionen EURO hat die GBO in das Studentenhaus investiert, ein Teil der Gelder kam erstmals aus Mitteln für den sozialen Wohnungsbau des Landes Hessen. Auf einer Fläche von 576 Quadratmetern wurden insgesamt zwei Gebäude errichtet: im Hinterhaus sind auf zwei Etagen drei Maisonette-Wohnungen mit je drei Zimmern entstanden, das viergeschossige Vorderhaus bietet weiteren 12 Studenten Platz. Jeder Wohnraum ist funktional möbliert und hat einen eigenen Balkon, die Küchen der Wohngemeinschaften sind technisch bereits voll ausgestattet.

Dank des tollen Zusammenspiels von GBO und privaten Investoren habe es wichtige Impulse zum Wandel der östlichen Innenstadt zum „Mathildenviertel“ gegeben, so Oberbürgermeister und Planungsdezernent Horst Schneider mit Verweis auf die beiden Boardinghäuser in der Hermann-Steinhäuser-Straße, Zukäufe von Einzelwohnungen und Sanierungsprojekte: „Nicht nur im Hafen, sondern auch im Mathildenviertel ist die Stadtentwicklung richtig in Schwung geraten.“ So werde in der Mathildenstraße gerade eine Baulücke geschlossen, auf dem ehemaligen Friedel-Gelände haben die Bauarbeiten begonnen und auch für das ehemalige Parkplatz-Areal der Hoechst-AG an der Friedhofstraße könnte bald der Bauantrag gestellt werden.