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Gut angebunden, gut versorgt und doch mitten im Grünen liegt das neue Quartier „An den Eichen“ – Waldheim Süd. Seit 2009 ist der erste Bauabschnitt im südlichen Teil in der Vermarktung, schon 2011 zogen die ersten Bewohner ein und inzwischen leben in den rund 220 neu entstandenen Wohneinheiten circa 650 Menschen. Das Interesse an dem Gebiet ist ungebrochen, entsprechend zügig möchte Daniela Martha, Geschäftsführerin der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft OPG, nun mit dem Nordteil des Gebietes an den Markt gehen: „Der südliche Bereich ist zu 90 Prozent, das sind rund 5,1 Hektar Nettobaufläche, vermarktet und wir wollen jetzt auch die Vermarktung des nördlichen Teils vorantreiben“. Der zweite Bauabschnitt hat eine Größe von 7,3 Hektar, rund vier Hektar davon sind Nettobauland. Nach dem Magistrat haben nun auch die Stadtverordneten grünes Licht für die weitere Erschließung gegeben.

Insgesamt 110 erschlossene Grundstücke sieht der städtebauliche Entwurf des Amtes für Stadtplanung, Verkehrs- und Baumanagement vor, auf denen rund 175 Wohneinheiten für weitere 400 bis 500 Menschen entstehen können. „Der Entwurf greift die verstärkte Nachfrage nach Einfamilienhäusern auf, daher haben wir mehr freistehende Häuser und straßenbegleitende Reihenhäuser geplant“, so Markus Eichberger, Leiter des Stadtplanungsamtes. Vor allem junge Familien haben Eichberger und die OPG im Visier, daher sind Flächen für eine Kindertagesstätte und einen Spielplatz vorgesehen. Zudem ist die Straße „Sonnenpfad“ als reiner Fuß- und Radweg angelegt, der zu einem kleinen Einkaufskiosk führt. „Wir haben auf der Mühlheimer Straße ein gutes Versorgungsangebot, wollten aber schon einen Platz zur unmittelbaren Nahversorgung vorhalten“, erläutert Stefanie Günther, Fachreferentin im Bereich Stadtentwicklung und Städtebau, die Planungen, „damit man sich Brötchen und eine Zeitung kaufen kann.“

In drei Schritten soll das Areal zwischen der Ulmen- und der Kastanienstraße ab Mitte kommenden Jahres erschlossen werden, Vermarktung und Verkauf beginnen bereits im Frühjahr 2015. Vielleicht gibt es bis dahin auch schon weitere Entwicklungen hinsichtlich einer eigenen S-Bahn-Station – die und die dazugehörige Buswendeschleife sind in den Plänen der Stadtplaner zumindest vorgesehen.

Anlage: Rahmenplan