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Bevor das Ledermuseum im kommenden Monat dem Erfinder des Stiletto-Absatzes, Roger Vivier, eine eigene Schau widmet, ist seit kurzem ein Exponat des Hauses als Plakatmotiv in den Vitrinen der Buswartehäuschen in Offenbach zu sehen. Schließlich ist Offenbach auch Heimatstadt des gleichnamigen Museums. Das Pferd ist eines von insgesamt fünf neuen Motiven aus der Reihe Offenbach TOP TEN, die Schätze und Eigenheiten der Stadt für Einheimische und Auswärtige attraktiv in Szene setzen.

Leder und was man daraus macht: die Offenbacher Lederwaren-Manufakturen genossen lange Jahre Weltruf und galten als die Kunstfertigsten der Branche. Die eindrucksvolle Geschichte des Werkstoffes und dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten auch über „die Stadt des Leders“ hinaus zeigen die Abteilungen im Deutschen Ledermuseum. 15.000 Exponate umfasst beispielsweise nur das Deutsche Schuhmuseum und beweist eindrücklich, dass ein Schuh mehr als ein Fußschutz, nämlich modisches Bekenntnis, Statement und manchmal sogar Kunstobjekt, ist.

Nachdem sich die Plakat-Kampagne 2010 den historischen Sehenswürdigkeiten Offenbachs widmete, bestimmen aktuelle Themen die Motivauswahl. So waren neben einem Kickers-Schal, dem Wetterpark, dem Kulturzentrum Hafen 2 auch ein Kostüm-Entwurf als Verweis auf die Kunst und Kreativ-Szene in der Stadt zu sehen. Mit dem Ledermuseum endet der zweite Zyklus der Plakatreihe.

Initiiert wurde die Kampagne der Offenbacher „Top-Ten“ vom Rotary Club Offenbach. Gestaltet wurden die Plakate von Fotograf Jon Pahlow und Künstlerin Agnes Stockmann. Die Hälfte der Gesamtkosten von 10.000 EURO trägt die Dr. Marschner Stiftung. Die andere Hälfte trägt die Offenbacher Stadtinformation GmbH (OSG). Die Ströer Deutsche Städtemedien unterstützt die Aktion, indem sie der Stadt in belegungsfreien Zeiten die Vitrinen kostenlos überlässt.