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Offenbach als Standort im Rhein-Main-Gebiet wird wieder zunehmend interessanter für Reisende aus Deutschland und aller Welt. Wie das Statistische Amt der Stadt Offenbach mitteilt, stieg im Jahr 2013 die Zahl der Übernachtungen in der Stadt das dritte Jahr in Folge an auf nunmehr 387.459 (ein Plus von 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Hessenweit lag die Steigerung in der für Hotels und Herbergen relevanten Vergleichsgröße der Übernachtungen nur bei 1,2 Prozent.

Während die Zahl der Gäste wie bereits in den Vorjahren weiter sank (um 0,9 Prozent auf 184.417; darunter aus dem Ausland: 48.708), verweilten diese jedoch länger in einer Offenbacher Unterkunft: durchschnittlich 2,1 Nächte (Vorjahr: 1,9) Hessenweit verbrachten Gäste im Schnitt 2,3 Nächte an ihrem Reiseort. Im regionalen Vergleich schneidet Offenbach besonders gut ab: So stieg die Zahl der Übernachtungen in Frankfurt um 6,0 Prozent (Verweildauer: 1,7 Nächte), in Wiesbaden um 3,2 Prozent (2,0), im Kreis Offenbach um 3,9 Prozent (2,1), in Darmstadt sank sie gar um 0,1 Prozent (1,9).

Dieser positive Trend setzte sich auch im laufenden Jahr deutlich fort: So stieg die Zahl der Gäste von Januar bis August 2014 um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 123.751. Bei den Übernachtungszahlen verzeichnete die Stadt ein Plus von 6,1 Prozent, in der Summe lag die Zahl bei 266.858. Durchschnittlich verweilten die Gäste 2,2 Nächte in ihrem Hotel, deutlich mehr als etwa in Frankfurt (1,7), Darmstadt (1,9), Wiesbaden (2,0) und dem Kreis Offenbach (2,1). Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug von Januar bis August 40,4 Prozent (Frankfurt: 50,4 Prozent, Darmstadt: 37,9 Prozent, Wiesbaden: 42,5 Prozent, Kreis Offenbach: 37,8 Prozent).

Wie Matthias Müller, Leiter des Städtischen Presseamtes, feststellt, ist insbesondere die gestiegene Verweildauer im Vergleich zu den Vorjahren seit 2009 ein Beleg für die Attraktivität der Stadt als Destination nicht nur für Geschäftsreisende, sondern auch für Urlauber, die von Offenbach aus die Rhein-Main-Region erkunden wollen. „Das ist sicherlich auch den im Vergleich zu Frankfurt deutlich geringeren Hotelpreisen zu verdanken.“ Die Zahlen seien auch deshalb bemerkenswert, weil die Zahl der Betten in Offenbach seit 2009 gesunken ist, vor allem dadurch, dass seinerzeit das ehemalige Tulip-Hotel am Kaiserlei vom Markt genommen wurde. Müller freut sich auch darüber, dass die Zahl der Bettenauslastung insgesamt seit Jahren kontinuierlich ansteigt: „2009 lag sie noch bei 33,4 Prozent, nun liegen wir aktuell bei über 40 Prozent.“

Derzeit verfügen Offenbacher Beherbergungsunterkünfte über 2788 Betten (Stand: 31. August 2014; zum Vergleich 2009: 2913 Betten). Die durchschnittliche Auslastung der Betriebe mit mehr als 25 Betten (derzeit 20 Betriebe) lag im Jahr 2013 bei 53,8 Prozent, im laufenden Jahr bis August bei 53,3 Prozent. Im regionalen Vergleich liegt Offenbach damit im Mittelfeld (Frankfurt 2013: 66,2 Prozent; Darmstadt: 52,7; Wiesbaden 61,8; Kreis Offenbach: 49,6). Hessenweit lag die Auslastungsquote bei 57,3 Prozent.