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Ströer Deutsche Städte Medien GmbH (Ströer DSM) wird auch in den kommenden Jahren Partner der Stadt Offenbach sein. Der Werbevermarkter ist somit für die Installation, Wartung und Vermarktung von rund 150 Wartehallen und 240 Werbeflächen auf kommunalem Grund verantwortlich. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Offenbacher Stadtinformation Gesellschaft (OSG), eine Tochter der Stadt Offenbach, und die Ströer DSM am Montag, 1. Dezember, unterzeichnet.

Die Verhandlungen zwischen Ströer DSM und der OSG dauerten vier Monate. Grundlage war ein rund fünfzigseitiges Pflichtenheft, das OSG und die Stadt Offenbach mit den Fachämtern gemeinsam erarbeitet haben. Es war ebenso Basis für die europaweite Ausschreibung wie eine externe Potentialanalyse.

Der Werbepachtvertrag beinhaltet ab 2015 eine deutliche Umstrukturierung und Aufwertung des Werbeträgerportfolios. Ströer DSM wird sowohl in weitere Wartehallen nach den Vorgaben der Stadt und dem Bereich Mobilität der Stadtwerke Offenbach Unternehmensgruppe investieren, als auch in eine Erneuerung des Werbeflächenbestands. Die OSG erhält im Gegenzug durch eine hohe Garantiepacht eine optimale Planungssicherheit und wird durch eine zusätzliche erfolgsabhängige Umsatzpacht an den Vermarktungserfolgen der Ströer DSM partizipieren.

Ein besonderer Verhandlungserfolg für die OSG: Die Stadt Offenbach beziehungsweise städtische Gesellschaften können künftig für ihre Veranstaltungen auf den Litfaßsäulen der Ströer DSM in Offenbach und in der Region bis zu einem vorab definierten Mediawert kostenlos plakatieren. Schulturnhallen und andere Sportstätten sind von dem Vertrag ausgenommen. Vereine können sich ihre Sponsoren für die Bandenwerbung weiter selbst aussuchen.

Das Regelwerk ist in drei Teile untergliedert. Hierbei ist die künftige Nutzung jeder Werbeanlage, die auf öffentlichem Grund steht, definiert. Die insgesamt 150 Buswartehallen werden nach den Vorgaben der Offenbacher Verkehrsbetriebe errichtet bzw. weiter betrieben. Außerdem ist in dem Regelwerk ein Betriebskonzept vereinbart, das unter anderem die Reinigungsintervalle und das Vorgehen bei Vandalismus definiert. Weiterhin hat sich Ströer DSM verpflichtet, die Designvorgaben der Stadt Offenbach einzuhalten. In dem Bestandspaket werden alle vorhandenen Anlagen erfasst. Die Zahl dieser Werbeträger musste in der Ausschreibung allerdings wegen der erfreulichen Bautätigkeit in Offenbach deutlich reduziert werden. Ein Potentialpaket verpflichtet die DSM auf eine feste Anzahl von neu aufzustellenden Werbeanlagen, insbesondere im Bereich der Hauptverkehrsadern.

„Wir danken der Stadt für das Vertrauen und die Bestätigung der langjährigen Vertragspartnerschaft und freuen uns über die weitere Fortführung unserer Zusammenarbeit“, sagt Dirk Geßner, Geschäftsführer Ströer Deutsche Städte Medien GmbH.

Matthias Müller, Geschäftsführer der OSG: „Es waren sehr intensive Verhandlungen. Es galt, für die nächsten Jahre mögliche Eventualitäten zu antizipieren. Unsere Erlöse aus dem bislang bestehenden Vertrag orientierten sich ausschließlich an den Einnahmen der DSM, waren also für die OSG nicht exakt planbar. In dem neuen Regelwerk dominieren fixe Zahlungen. Wir haben das Optimum erreicht“. Regina Preis, Geschäftsführerin der OSG: „Grundlage für die erfolgreichen

Vertragsverhandlungen war eine enge Abstimmung der OSG mit den zuständigen Ämtern bei der Stadt Offenbach, Stadtplanung und Bauaufsicht. Gemeinsam haben wir eine Linie zwischen Stadtästhetik und den maximal möglichen Einnahmen gefunden. Mit der Deutschen Städtemedien haben wir einen Partner mit kommunalen Wurzeln, der in der Vergangenheit immer wieder gezeigt hat, dass er die Wünsche der Kommunen versteht und wenn möglich Rechnung trägt“.

Bildunterschrift:
(vlnr): Steffen Decker (Ströer DSM), Dirk Geßner (Ströer DSM) und Matthias Müller (OSG) und Regina Preis (OSG). Foto: Stadt Offenbach