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„Offenbach ist als Gewerbestandort höchst interessant“ – diese Aussage des Notars Stephan Haack fasst ein Treffen von 80 Investoren, Projektentwicklern, Architekten und Maklern zusammen, die auf Einladung der Wirtschaftsförderung und der OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH zu einem Investorenfrühstück im Hafen 2 zusammenkamen.

Bei dem Treffen, das die Teilnehmer zum intensiven Austausch über die wirtschaftliche Stadtentwicklung nutzen, machte Oberbürgermeister Horst Schneider deutlich, wie stark die Bedeutung Offenbachs als Gewerbestandort zugenommen habe. „Offenbach hat nicht nur in seiner Sichtbarkeit auf dem Wohnungsmarkt im Rhein-Main-Gebiet deutlich an Gewicht gewonnen“, so Schneider, „gleichzeitig hat auch die Nachfrage nach Gewerbeflächen zugenommen, das Gewerbeflächenpotenzial unserer Stadt rückt damit immer stärker in den Fokus von Investoren und Nutzern.“

Die hohe Teilnehmerzahl beim Investorenfrühstück sei beispielhaft für die steigende Nachfrage auf dem Immobilienmarkt in Offenbach, freute sich der Oberbürgermeister. Dies belegten auch die Zahlen des Immobilienmarktberichts und die Anfragen bei der Wirtschaftsförderung und der OPG. Deren Geschäftsführerin, Daniela Matha, betonte, wie erfolgreich die städtische Gesellschaft im Hafen war und im nun anstehenden 3. Bauabschnitt immer noch ist: „Der Bau der Deutschland-Zentrale der französischen St. Gobain-Gruppe hat auch das Augenmerk der Gewerbeinvestoren auf den Hafen gelenkt und wird weitere Investitionen im Gewerbebau nach sich ziehen. Daran arbeiten wir mit Hochdruck.“ Matha zeigte sich überzeugt, dass die Verknüpfung aller Lebensbereiche im Hafen Offenbach künftig möglich sei – sowohl Wohnen als auch Arbeit, Bildung und Freizeit.

Einen vertiefenden Einblick in die Statistik vermittelte die Leiterin des Vermessungsamtes Cornelia Jockisch zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Claudia Vogel bei der Vorstellung des Immobilienmarktberichts des Gutachterausschusses. Beide sprachen von einer „hohen Marktintensität“, Offenbach befinde sich bezüglich der Bodenrichtwerte in einer Hochpreisregion im hessischen und bundesdeutschen Vergleich. „Die Anzahl der Kauffälle, der Flächen- und der Geldumsatz des Jahres 2014 erreichen voraussichtlich das Niveau des Rekordjahres 2012.“

Warum sich eine Gewerbeinvestition in Offenbach auf jeden Fall lohne, machte der Offenbacher Notar Stephan Haack deutlich: „Wenn man sich die reinen Zahlen der Grundstückspreise, der geringen Leerstände und der steigenden Mieterträge ansieht, ist klar, dass der Gewerbestandort Offenbach höchst interessant ist.“ Offenbach sei für ihn das neue Brooklyn Deutschlands. Eine junge internationale Stadt mit einer großen Kreativ- und Künstlerszene, die sich dynamisch entwickle. Der Druck aus Frankfurt nehme zu, so Haack, doch Offenbach habe hohes Potenzial in allen Bereichen.

Jürgen Amberger, der als Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung einen kompakten Überblick über die Investitionsmöglichkeiten in Offenbach gab, freute sich über die rege Teilnahme: „Nachdem jeweils rund 40 Interessenten unserer Einladung zum Investorenfrühstück 2009 und 2011 gefolgt waren, ermutigt uns die diesjährige Resonanz, dieses Konzept im nächsten Jahr fortzusetzen.“ Daniela Matha und er verließen das Treffen am Ende mit rund 15 konkreten Aufgaben beziehungsweise Fragestellungen, die sie in den nächsten Tagen mit den Investoren in Einzelgesprächen abarbeiten wollen. „Das ist ein enormer Erfolg für eine solche Veranstaltung“, so Amberger. „Wir werden darauf aufbauend unsere Vermarktungsaktivitäten gemeinsam weiter verstärken.“

Fotos: Ulrike Hölzinger-Deuscher (Stadt Offenbach)