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21. Juli 2015: Inzwischen ist es eine schöne Tradition und aus dem Jahreskalender des Mathildenviertels kaum mehr wegzudenken: das Zuckerfest (türkisch: Bayram, arabisch: Eid- al Ftir), mit dem gläubige Muslime das Ende der vierwöchigen Fastenzeit Ramadan feiern. Am vergangenen Freitag hatte die Initiative „Die Welt in Offenbach zu Hause“, ein Zusammenschluss von Quartiersmanagement, AWO, Diakoniekirche und Freiwilligenzentrum bereits zum 6. Mal zum gemeinsamen Fastenbrechen auf den Mathildenplatz geladen.

Es gab Süßigkeiten, natürlich, vor allem aber erwartete die Besucher ein reichhaltig gefülltes Buffet. Zur Einstimmung begrüßten die Kinder aus der KITA Schlosskirche mit einstudierten Liedern und schnell war der Platz mit Muslimen, Nichtmuslimen, Nachbarn und Freunden aus dem Quartier und der Stadt bevölkert.

Für Mitinitiator und Quartiersmanager Marcus Schenk erneut der Beweis, dass „Offenbach für jede Religion einen Platz hat“. Zudem sei es „Angesicht der gegenwärtigen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Islam und den daraus resultierenden Ängsten, umso wichtiger, zum interkulturellen Dialog einzuladen und mit einem Fest wie diesem Berührungsängste zu überwinden“, so der Quartiersmanager weiter. Im Mathildenviertel zeigt sich, dass Integration und das Miteinander der Menschen aus über 150 Nationen in dem Stadtteil und darüber hinaus gut funktionieren: Daher waren auch am Abend zuvor schon viele der Einladung von Familie Khan aus Pakistan auf den Mathildenplatz gefolgt, die zusammen mit Mitgliedern der Pakistanischen Gemeinde Hennamalerei, Trachten- und Schmuckverkauf und viele Köstlichkeiten organisiert hatte.

Bild: QM/ Stadt Offenbach