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Offenbach am Main, 29.06.2016 – Was soll der Platz können und was wünschen sich die Kinder und Jugendlichen? Eine Beteiligungswerkstatt mit zwei Schulklassen der Ernst-Reuter-Schule lieferte Ende 2014 erste Ideen für die Umgestaltung des in die Jahre gekommenen Bürgerler Bolzplatzes zwischen Rumpenheimer-, Thüringer- und Mecklenburger Straße. „Eingefasst zwischen drei Straßen, da lag schon das erste Problem“, erläutert Annette Glowania die Herausforderung bei der Umgestaltung des Adolf-Kolping-Platzes. Die Referatskoordinatorin im Bereich Verkehrsplanung, Stadtgestaltung und Straßenverkehrsbehörde des Stadtplanungsamtes hat den Platz auf der Grundlage von Ortsterminen und Nutzerwünschen seitdem neu gedacht und dabei unter anderem die im Laufe der Jahre entstandenen Trampelpfade mitberücksichtigt. Dort, wo eine desolate Zaunanlage den Zugang erschwerte, hat sie die Wege geöffnet, so dass der Platz zukünftig von jeder der drei Straßen betreten werden kann. Dafür müssen vier Bäume gefällt werden, die aber an anderer Stelle nachgepflanzt werden. Außerdem werden auf dem 2.600 Quadratmeter großen Gelände auf 255 Quadratmetern neue Sträucher gepflanzt und eine 1.500 große Rasenfläche gepflanzt.

Der neue Bolzplatz gliedert sich in unterschiedliche Bereiche, die Spiel und Sport, aber auch Begegnung und Ruhe zulassen. Neben einer Ballspielfläche mit Kunststoffbelag gibt es dann ein Streetballfeld, eine Dreifachschaukel, Bodentrampolin und Holzpodeste, „auf denen Jugendliche sitzen und Fläzen können.“ Mädchen dürften die Hängematten gefallen, die die Stadtplaner im Bereich der Thüringer Straße unterbringen wollen. Insgesamt 280.000 Euro wird die Umgestaltung kosten, die Planer rechnen mit Fördermitteln in Höhe von 203.200 Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm KIP.